Wong Kar-Wai

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crossroads:
Existenzialismus, Gender, Liebe
genre(subgenre):
Film (Autorenfilm, Hongkong-Film, Melodrama, Spielfilm)
region:
Asia, Eastern
country/territory:
Hong Kong (China)
city:
Hong Kong
created on:
May 30, 2003
last changed on:
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Wong Kar-Wai
Wong Kar-Wai ©www.ifrance.com/ hkcinemagic/site/frealisa/fwkwmenu.htm

Article

In the Mood For Hongkong

Wong Kar-Wai, der 1963 im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern von Shanghai nach Hongkong zog, gilt als unbestrittener Kultregisseur des jungen Hongkong-Kinos der neunziger Jahre. In "Chungking Express" (1994), "Happy Together" (1997) und "In the Mood For Love" (2000) schuf er zusammen mit seinem Kameramann Christopher Doyle ästhetisch ganz unterschiedliche Meilensteile, (nicht nur) der Hongkonger Filmgeschichte.
Der 1963 aus Shanghai nach Hongkong gezogene Wong Kar-Wai ist wohl der einflussreichste Filmemacher des jungen Hongkong-Kinos, das er nachhaltig geprägt hat. Wong, der nie mit einem Drehbuch arbeitet, avancierte mit seinem experimentellen Stil schnell zum Kultregisseur der neunziger Jahre. Erstmals machte er 1988 mit "As Tears Go By" von sich reden, ein Film der immer wieder mit Scorseses "Mean Streets" verglichen wird. Schon in seinem zweiten Film "Days of Being Wild" (1991) findet sich die für Wong Kar-Wai so typische Handschrift, die er mit seinem Kameramann Christopher Doyle immer weiter entwickeln wird: Kameraaufnahmen, teilweise auch noch unscharf, aus extremer Nähe, Reißschwenks und Gänge mit der Handkamera. Wie später auch in "Fallen Angels" ist das Ganze bei Nacht oder in schäbigen Wohnungen gefilmt, die in schummrig grau-blaues Licht getaucht sind.

"Days of Being Wild" ist ein nostalgischer Blick auf die zufälligen Begegnungen und Leidenschaften sechs rebellischer junger Leuten auf der vergeblichen Suche nach Liebe und Halt im Hongkong der sechziger Jahre. In Bildern, aus denen jeder Realismus getilgt wurde, treibt Wong die Poetisierung der Wirklichkeit auf die Spitze. "Der Film läßt die Illusion jener Ära durch kleine Details entstehen. Ein Tablett mit Limonadenflaschen, eine riesige Uhr oder das verblichene Dekor eines Zimmers", schreibt die Hongkonger "Sunday Morning Post".

In "Days of Being Wild" steht Tony Leung das erste Mal gemeinsam mit Maggie Cheung vor der Kamera, die schon in "As Tears Go By" die Hauptrolle erhalten hatte. Das ist der Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit der "Hongkong-Triade" Wong, Cheung und Leung, die mit "In the Mood For Love" (2000) ihren vorerst letzten Triumph feiern konnte. Der attraktive Yuddy (Leslie Cheung) macht Su Lizhen, gespielt von Maggie Cheung, an, wendet sich dann gelangweilt einer Barfrau zu, die er auch wieder verlässt, um schließlich seine Mutter in Manila zu suchen. Der Trip endet in einem Fiasko. Die Mutter verstößt ihn ein zweites Mal. Su Lizhen, krank vor Liebeskummer, verbringt eine Regennacht mit einem stoischen Polizisten, hat aber nicht wirklich Augen für ihn. Der verliebte Polizist beschließt, zur See zu gehen. In Manila lernt er Yuddy kennen, und es wird für beide die letzte Reise...

Die Erzählstruktur dieses Films gleicht einem Kaleidoskop. Menschen begegnen und verlieren sich, es kommt ständig zu neuen Konstellationen. In ruhigem Rhythmus und stimmungsvollen Bildern thematisiert der Film das Leiden an der Liebe, Verlust, Sehnsucht und die Suche nach Identität. Meisterhaft spielt Wong Kar-Wai mit dem Phänomen Zeit. Manchmal scheint sie stillzustehen. "Days of Being Wild" ist eine artifizielle Hommage an den französischen Existentialismus. Eine tiefe Melancholie durchzieht den Film, mit dem Wong Kar-Wai zu einem der Lieblinge der internationalen Filmkritik avancierte. Doch obwohl "Days Of Being Wild" bei den "Hongkong Awards" eine Reihe von Preisen erhält, u. a. als bester Film, fällt er beim Publikum durch. Daraufhin entschließt sich Wong den zweiten Teil des Films, der bereits halb fertiggestellt war, nicht mehr zu vollenden.

Der aufwendige Kung-Fu-Kostümfilm "Ashes of Time" (1994) wird ebenfalls ein Misserfolg, obwohl Christopher Doyle bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Preis für die beste Kamera ausgezeichnet wird. Der in der Postproduktionsphase "nebenbei" gedrehte, atemberaubend schnelle Episodenfilm "Chungking Express" aus dem selben Jahr avanciert dagegen zum internationalen Kultfilm.

Im Neon-Dschungel Hongkongs spielt ein schmerzlicher, doch gleichzeitig komischer Liebesreigen. Ein junger Polizist mit der Dienstnummer 223, der gerade von seiner Freundin verlassen worden ist, lernt in einer Bar eine mysteriöse Frau mit blonder Perücke kennen. Eine kurze Begegnung, die beider Leben beeinflussen wird. Er weiß nicht, dass sie Kokaindealerin ist. Und der Zuschauer weiß, dass dies auch nicht auffliegen wird, denn um eine Gangstergeschichte geht es Wong nicht. Ein weiterer Polizist, der ebenfalls verlassen wurde, merkt lange nicht, dass ihn das bezaubernde Mädchen vom Schnell-Restaurant liebt und auf wundersame Art bereits sein Leben in die Hand genommen hat. Heimlich dringt sie in seine Wohnung ein, räumt sie auf, gibt seinen Pflanzen Wasser und schenkt ihm orangefarbene Fische. Und da sie schon einmal so weit gegangen ist, kann sie ihm ja wohl kaum den Brief der Stewardess zukommen lassen, in die er sich verliebt hat ...

"Chungking Express" serviert uns Hongkong als einen klaustrophobisch bunten Wartesaal mit grell reflektierenden Flächen aus Chrom, Glas und Blech, vor denen Wong lakonisch tragikomische Episoden entfaltet, die sich kaum zu einer herkömmlichen Geschichte zusammenfügen. "Chungking Express" ist ein neonfarbener Bildersturm in rasenden und wackelnden Handkamerafahrten zur Begleitmusik von "California Dreaming".

Der 1996 erschienene Film "Fallen Angels" war ursprünglich als dritte Episode von "Chungking Express" gedacht. Auch hier sehen wir wieder Hongkong bei Nacht in ein melancholisch buntes und doch düsteres Licht getaucht. Wie so oft setzt Wong Kar-Wai auch hier auf Christopher Doyles entfesselte Handkamera. Wieder dreht sich alles um die Themen Liebe, Gewalt, Hass und Tod. Eine Handlung gibt es auch hier kaum, lediglich Bruchstücke einer Erzählung. Dafür werden Einstellungen, Bilder, Musikstücke und Farben häufig wiederholt und leicht variiert. Wong Kar-Wais Helden zeigen keine Gefühle, die transportiert Wong stattdessen im Soundtrack, der Farbgestaltung und den nächtlich trüben Hongkongbildern.

"Fallen Angels" ist die Geschichte des Profi-Killers Wong, der nicht über seinen Job nachdenken will, und seiner schönen Agentin, die alles organisiert und sich in ihn verliebt hat. Doch eine Beziehung zwischen einem Killer und seiner Agentin wäre gegen den Berufskodex, sie darf nur mal heimlich in seinem Zimmer so tun, als wäre er da. Wong beschränkt ihre Partnerschaft stur auf das Berufliche. Dass er seine Agentin als Teil seines Lebens betrachtet, sagt er nur dem Zuschauer. Der Agentin bleibt nichts anderes übrig, als ihre unerfüllten Sehnsüchte auf Wongs Bett auszuleben und seinen Müll nach Spuren des Angebeteten zu durchsuchen. Dort findet sie immer wieder Visitenkarten derselben Bar, in der Wong seinen Frust im Alkohol ersäuft. Als er bei seinen Jobs immer häufiger angeschossen wird, beschließt er endgültig aussteigen. Er trifft auf die ausgeflippte Blondie (aus "Chungking Express"!) und beginnt mit ihr eine Affäre. Seiner Agentin lässt er bestellen, sie möge sich in jener Bar ein Lied in der Jukebox anhören, sein Lieblingslied: "Vergiss mich". Die gekränkte Agentin fingiert einen letzten Auftrag - und bestellt schon seine Todesanzeige.

Auf "Fallen Angels" lässt Wong Kar-Wai 1997 mit "Happy Together" einen Film über ein schwules Paar in Buenos Aires folgen. "Der Film ist ein Tango," sagte der Regisseur in Cannes, wo er 1997 den Regiepreis erhielt. "Fallen Angels" zeigt das schwule Exilchinesenpaar Lai Yiu-fai und Ho Po-wing auf der Reise von Hongkong nach Buenos Aires. Sie wollen neu anfangen, doch das klappt nicht. Einer geht, der andere bleibt, arbeitet in der Tango-Bar für den Rückflug. Nur selten wurde Homosexualität im Kino mit so großer Selbstverständlichkeit dargestellt. "Ich dachte, weil ich so lange Filme über Männer und Frauen gemacht hatte, warum sollte ich das denn diesmal nicht ändern und eine Geschichte über zwei Männer machen", erzählt Wong Kar-Wai. "Diese beiden Schauspieler (Tony Leung und Leslie Cheung) haben schon zwei bis drei Filme mit mir gedreht, und wir kennen uns ziemlich gut. Daher dachte ich, es wäre doch lustig, wenn die beiden Männer Liebende in einem Film spielten. Man kann sagen, der Film handelt von einem schwulen Paar, aber das ist keine normale Schwulenstory, denn das ist eine Liebesgeschichte. Das kann auch einem Mann und einer Frau passieren. Ich würde nicht sagen, der Film sei speziell für Schwule, weil ich denke, man sollte all diese Dinge nicht einfach in Kästchen packen."

Auch wenn der Film in Buenos Aires spielt, ist "Happy Together" inspiriert von der Sehnsucht nach Hongkong, erklärt Wong: "Ich kann nicht sagen warum, aber ich musste dort immer an Hongkong denken. Mein ´location manager´ in Buenos Aires war völlig frustriert, weil er mir alle möglichen Landschaften, Paläste und Villen zeigte und ich dann fast den ganzen Film in einem kleinen Hotelzimmer und auf den nächtlichen Straßen des Boca-Viertels drehte. Vielleicht weil mich das Licht und vor allem die Gerüche dort an Kowloon erinnerten."

Mit seinem bisher letzten Film "In the Mood for Love" (2000) überraschte Wong Kar-Wai alle Anhänger, die eine Fortsetzung im Stil seiner bisherigen Erfolge erwartet hatten. Oberflächlich betrachtet ist der u.a. mit dem "César" ausgezeichnete Film das genaue Gegenteil von "Chungking Express" oder "Fallen Angels". Statt schräger Winkel und hektischer Handkamerafahrten arbeitet Kameramann Christopher Doyle diesmal mit Stativ. Statt von Reißschwenks schwindlig zu werden, hat der Zuschauer genug Zeit, in aller Ruhe die wenigen Orte des Films zu betrachten, denen Wong immer neue Facetten und Farben entlockt. Kammerspielartig sehen die Zuschauer in vielen Variationen die schmalen Pensionsflure und Gassen des Viertels, die Wohnungen und Arbeitsplätze der Protagonisten.

Alle Szenen sind getragen von der Stimmung der Musik. Denn Musik lässt in Wong die Bilder seiner Filme entstehen: "Die Musik ist normalerweise mein Ausgangspunkt: Sie gibt das Tempo vor. Bei ´Happy Together´ war es ein Tango, für diesen Film (In the Mood For Love, Anm. des Verf.) war es ein Walzer. Und wenn ich dann anfange, einen Film zu drehen, muss ich erst den Raum kennen, den Ort, das Umfeld. Aus einer simplen Straßenecke lässt sich ein langer Film machen. Also suche ich einen Ort, und dann überlege ich: Welche Menschen hängen hier ab, was ist der spezifische Klang dieses Ortes ... Ich zeige eine Person und überlege mir: Wo wohnt sie? In einer Pension oder mit der Familie? Wenn die Person mit ihrer Familie zusammenlebt, wie viele Menschen wohnen dann dort gemeinsam unter einem Dach? Mutter, Großmutter oder wäre das zu viel?"

Der Journalist Chow (Tony Leung) und die Sekretärin Li-Zehn (Maggie Cheung) lernen sich in einer Pension kennen, die 1963, dem Jahr als Wong Kar-Wai von Shanghai nach Hongkong kam, von Shanghaier Exilchinesen in Hongkong betrieben wird. Die beiden ziehen fast gleichzeitig hier ein. Ihre Ehepartner sieht man kaum, weil sie meist auf Dienstreise sind. Irgendwann bleibt den beiden nichts weiter übrig, als sich einzugestehen, dass ihre Lebensgefährten eine Affäre miteinander haben. Doch auch die beiden Betrogenen sind "in the mood for love". Sie besuchen sich so oft, dass die Leute darüber zu reden beginnen. Dabei sprechen sie doch nur über den Fortsetzungsroman, den Chow schreibt und zu dem Li-Zehn entscheidend beiträgt. Zur Musik Nat King Coles nähern sich die beiden ebenso vorsichtig wie höflich an.

Doch die beiden betrogenen Ehepartner bekommen sich nicht. Als Chow seine Liebe zu Li-Zehn nicht erwidert glaubt, beschließt er, nach Singapur auszuwandern. Überraschend bricht das Melodram aus dem Rahmen des Kammerspiels aus. Das persönliche Melodram vermischt sich mit dem Drama des politischen Entkolonialisierungsprozesses. In dem 1966 spielenden Epilog plant Li-Zehn, die inzwischen ein Kind hat, die Emigration in die USA. Chow sehen wir nach einem buddhistischen Ritual in den Tempelanlagen von Angkor Wat das süße Geheimnis seiner unmöglichen Liebe in ein Mauerloch flüstern. Dazu zeigt uns Wong Dokumentaraufnahmen des Besuchs von Charles de Gaulle in Phnom Penh. Als wollte er uns sagen, dass diese Art der Liebe, die er uns vorher gezeigt hatte, genauso antiquiert sei wie der kolonialistische Pomp, den der General bei seinem Auftritt entfaltet.

Europäische Zuschauer und Rezensenten haben sich meist auf das Melodram der unerfüllten Lieben bezogen und den Schluss des Films als Bruch empfunden, wenn sie ihn überhaupt thematisiert haben. Wong Kar-Wai betont, dass "In the Mood For Love" in Hongkong und China als Komödie rezipiert wurde. "In der ersten Hälfte ist es wirklich fast eine Komödie, alle sind sehr glücklich. In der Untertitelung geht einiges verloren, glaube ich. Die Dialoge sind zum Teil mehrdeutig, das chinesische Publikum kennt die Sprache und versteht das viel besser. Außerdem sind ihm die Schauspieler geläufiger, Tony und Maggie sind dort große Stars. Für ein asiatisches Publikum ist es sehr lustig, wie diese bekannten Schauspieler die ganzen Eheszenen nachspielen und üben. Wenn man all das nicht kennt, muss die Reaktion auf den Film natürlich anders sein."

Wong Kar-Wai betont die Zeitbezogenheit seines Films: "Es geht schon um eine ganz bestimmte Zeit aus unserer eigenen Vergangenheit. Ich wollte nicht, dass der Film fiktional endet. Indem wir den Film in Angkor Wat beenden, deuten wir auf die historischen Ereignisse, und eines der wichtigsten war damals der Besuch von Charles de Gaulle. Er hat dort eine sehr koloniale Rede gehalten, dazu kam ´66 die Kulturrevolution in China, das alles prägte das politische Klima, das gehört zu der Zeit, über die der Film erzählt."

In seiner nächsten Arbeit wird Wong Kar-Wai vielleicht das liefern, was viele von ihm seit der Übergabe Hongkongs an China erwarten: einen Film über Hongkong nach der Übergabe, allerdings 50 Jahre später. Doch es wird kein Science Fiction Streifen, sondern "ein futuristischer Film. Er spielt in 50 Jahren, das ist doch gar nicht so weit weg. Die Idee: 1997 hat die chinesische Regierung versprochen, dass sich in 50 Jahren in Hongkong nichts geändert haben würde. 2046 ist das letzte Jahr, für das diese Prophezeiung gilt. Und wir wollen schauen, was sich wohl tatsächlich geändert haben wird. Erwarten Sie bloß nicht etwas wie ´Das fünfte Element´. Es wird ein Film über Versprechungen."
Author: Ulrich Joßner

Bio

Der 1958 in Shanghai geborene Wong Kar-Wai kommt im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern nach Hongkong. Dort studiert er Grafik-Design am Polytechnikum und arbeitet ab 1980 zunächst als Regieassistent und Autor für Fernsehserien. 1988 führt er zum erstmals Regie bei "As Tears Go By", zum ersten Mal auch mit der noch ganz jungen Maggie Cheung. In Wongs "Days of Being Wild" (1991) dreht sie dann auch erstmalig mit Tony Leung: damit steht die "Hongkong-Triade" Wong, Cheung und Leung. Während des ambitionierten (Kung-Fu-) Kostümfilms "Ashes of Time" (1994) realisiert Wong Kar-Wai "Chungking Express" (1994), der weltweit zum Kultfilm avanciert. Nach "Fallen Angels" (1995) schafft Wong "Happy Together" (1997), der u.a. den Regiepreis in Cannes gewinnt. Auch sein letzter internationaler Erfolg "In the Mood for Love" (2000) erhält zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den "César" und den "Fünf-Kontinente-Preis" des "Europäischen Filmpreises".

Works

The Grandmasters

Film / TV,
2011

My Blueberry Nights

Film / TV,
2007
Spielfilm. Original in Englisch

There’s Only One Sun

Film / TV,
2007
Short film

2046

Film / TV,
2004
Spielfilm. Shanghai. Regie

Eros

Film / TV,
2004
Short film

To Each His Own Cinema

Film / TV,
2004
Short film

Six Days

Film / TV,
2002
Short film

The Hire: The Follow

Film / TV,
2001
Short film

Hua Yang De Nian Hua

Film / TV,
2000
Short film

In the Mood for Love

Film / TV,
2000

Happy Together/ Glücklich vereint

Film / TV,
1997

Chungking Express

Film / TV,
1995

Fallen Angels

Film / TV,
1995

Ashes of Time/ Die verlorene Zeit

Film / TV,
1994

Days of Being Wild

Film / TV,
1991

As Tears Go By

Film / TV,
1988

Merits

1997 Award for best director, Cannes, for Happy Together
2000
Five Continent Prize of the European Film
2001
César Award, Best Foreign Film (In the Mood for Love)
2004
European Film Awards, Screen International Award (2046)


Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

Über Schönheit

Ausstellung, Tanz, Workshops, Konferenz

(18 March 05 - 15 May 05)

Festival of Vision: Hongkong – Berlin

(27 July 00 - 10 September 00)

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