Lina de Feria

Article Works
crossroads:
Demokratie, Zensur
genre(subgenre):
Geschriebenes & gesprochenes Wort (Gedicht, Journalismus)
region:
America, Caribbean
country/territory:
Cuba
created on:
June 22, 2003
last changed on:
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Die kubanische Redakteurin und Dichterin Lina de Feria wurde 1945 in Santiago de Cuba geboren. 1967 erschien ihr Gedichtband „Casa que no existía“. Von 1968-1971 war sie Chefredakteurin der Kulturbeilage Caimán Barbudo. Entlassen wegen mangelnder Linientreue war sie zunächst zwei Jahre arbeitslos, bevor sie als anonyme Mitarbeiterin bei Radio Enciclopedia Popular tätig wurde. Nach einer öffentlichen Protestaktion gegen den Terror, dem die Mariel-Flüchtlinge 1980 ausgesetzt waren, wurde sie zu drei Jahren Haft verurteilt. Zwanzig Jahre lang war die Publikation ihrer Werke auf Kuba verboten und Lina de Ferias Gedichte konnten nur im Ausland, vor allem in Spanien und Frankreich, erscheinen. 1991 wurde sie für die Gedichtsammlung „A mansala de los años“ mit dem Nationalpreis der Kritik ausgezeichnet.. Lina de Feria lebt in Havanna.
Author: Haus der Kulturen der Welt

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Ich fühle den Tod

Published Written,
1995
Gedicht. In: Der Morgen ist die letzte Flucht. Edition dia: Berlin