Thomas Glassford

Article Bio Works Projects www
crossroads:
Ökologie, Körper, Ritual, Sexualität
genre(subgenre):
Bildende Kunst (Bildhauerei, Installation, Malerei, Objektkunst, Zeichnung)
region:
America, Central
country/territory:
Mexico
city:
Mexiko-Stadt
created on:
May 22, 2003
last changed on:
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Article

Von der Designverfremdung zu postminimalistischer Eleganz

Thomas Glassford arbeitet vor allem im plastisch-installativen Bereich, dessen funktionale Möglichkeiten er im Gefolge von Pop Art, Op Art, Conceptual Art und Minimal Art auslotet. In den frühen neunziger Jahren stand der ausgehöhlte Flaschenkürbis – in Mexiko ein weit verbreitetes Alltagsobjekt sowie kunstgewerbliches Produkt – im Zentrum seines Werkes. In Anspielung auf dessen Formen und Funktionen ergaben sich in Assemblagen Beziehungen zu ökologischen, sexuellen und rituellen Zusammenhängen. In den letzten Jahren geht Glassford von industriell gefertigten Designerprodukten wie Aluminiumprofilen oder Neonröhren aus und nutzt sie als Bausteine für dekorativ-postminimalistische Kunstwerke.
Thomas Glassford hat in den frühen neunziger Jahren vor allem mit ausgehöhlten Flaschenkürbissen als symbolhaltige Ready-mades gearbeitet. In vielen Regionen Mexikos und den südlichen USA werden Kürbisse als Flüssigkeitsbehälter verwendet und sind wichtige Alltagsobjekte, zugleich auch ein typisches kunstgewerbliches Produkt und Souvenir. Über mehrere Jahre hinweg „variiert er sie in Installationen, baut Möbelobjekte und turmhohe Skulpturen und sattelt sie für kuriose Performances (...) auch mal auf geduldige Pferde auf oder montiert sie in Miniaturform an kleine Fallschirme, um sie mit Briefchen zu versehen, von Leuchttürmen in kubanischen Häfen schweben zu lassen. (...) Sein Ideenreichtum ... ist unerschöpflich, und so werden sie in Metallgestänge wie in Käfige gezwängt oder zersägt und mit einigen Nadelstichen wieder zusammengenäht oder geschraubt. Natürlich gewachsen, bringen sie die merkwürdigsten Ausformungen zustande: mal haben sie penisartige Zipfel oder sind dick und bauchig wie Frauenkörper“ (Christina Wendenburg, in: http:/www.wildpark.com, 4.4.1996).

In Anspielung auf Formen und Funktionen der Kürbisse stellte Glassford in diesen häufig humorvollen Assemblagen durch Verfremdung und Einbindung in verschiedenste Zusammenhänge Bezüge zu Migration, Ökologie, Körper, Sexualität und Ritual her. Er verwendete den Kürbis auch für digitale Manipulationen, die ihn in stachelige oder pulsierende Riesenkörper verwandelten (vgl. z.B. „Latex“, Video, 17 Sek., 1994). Seit einigen Jahren haben in Glassfords Werken alltägliche Industrieprodukte das Objekt des Naturdesigns verdrängt. Der Künstler und Kritiker Jusidman schreibt anlässlich einer Doppelausstellung von 2001: „For years he used dried gourds to make baroque, sexually suggestive assemblages, incorporating them into ottomans, mirrors, chandeliers, and jewelry. Now the symbolic resonances that drove his earlier production have been superseded by concerns of optical efficacy” (Yishai Jusidman, in: Artforum, Februar 2002).

Eine Zwischenstellung nehmen surreal-erotische Assemblagen aus modernen Alltagsmaterialien ein wie zum Beispiel die Varianten von „Autogol” (Eigentor) aus Glasfiber, Keramik und Email, in der die Kürbisse zu Ballons in leuchtend-metallischer Farbe mutieren; auch das Video „Autogol Kiss: Autorretrato“ (1995), der Loop eines sein Spiegelbild küssenden Mannes, entstand in dieser Zeit. Andere Arbeiten aus diesem Werkkomplex sind „Dingo“ (1997) aus Aluminium, Plastik und Kürbis, „Camillas, hembra y macho“ (1997) - ein Diptychon aus Alustangen und Pelz -, „Pogo“ (1998) aus lackiertem Holz, Federn und verchromtem Metall oder „Modern bastard“ (2001), eine Raumplastik aus Onyx und Stahl. Doch um die Jahrhundertwende entwickelte sich innerhalb Glassfords „strategy for deriving beauty from the tasteless“ (Jusidman, ebd.) auch eine Tendenz, anstelle der zwischen Kunstwerk und Designerplastiken stehenden skurrilen Möbel eher einfache, optisch effektvolle bildartige Werke treten zu lassen.

Glassford geht nun von Neonröhren, Aluminiumprofilen, Plexiglas oder Reißverschlüssen als Bausteinen für seine Werke aus, die entfernt an Dan Flavin oder Donald Judd erinnern mögen, aber den Purismus der Minimal Art parodieren, indem sie die Nähe zu Design und Dekoration nicht verschmähen. 2001 stellte Glassford in Mexiko-Stadt in der „Torre de los Vientos“, einer seit Mitte der neunziger Jahre genutzten Zikkurat-ähnlichen Architekturplastik des uruguayischen Bildhauers Gonzalo Fonseca (errichtet 1968 als Teil der „Straße der Freundschaft“ anlässlich der Olympischen Spiele), sein Werk „Aster 500“ aus, parallel in der Galería OMR „Aster 250“. Aus zahlreichen konzentrisch von einer Kugel ausgehenden Neonröhren hatte er eine sternförmige Lampe (wie eine explodierende Aster) konstruiert, deren fluoreszierendes Licht industrielle Nüchternheit in luxuriöse Festlichkeit verwandelte. Auch in der Gruppenausstellung „Do it“ (2001) im Museo de Arte Carrillo Gil verwendete Glassford Neonröhren, die aber in „Palillas chinas“ als riesige Mikadostäbe zum Einsatz kamen.

Werke wie „Raspberry Lime & Blue“ (1999) aus der „Ice Suite“ oder „Zip Drip“ aus der „Sherbert Suite“ (2001) bestehen aus Polypropylen- oder Papierflächen, die durch Reisverschlüsse zusammengehalten werden, die zugleich wie Linien eines konstruktivistischen Kunstwerkes fungieren. In einem Werk wie „Espejo de nueve tiras oro“ (2001), in dem Quer- und Längsstreifen aus Aluminium und Acrylglas wellenförmig ineinander greifen, besteht auch eine große Nähe zur Op Art, die sich in den Serien der „Partituras“ wieder findet. Inspiriert von Garagentüren, aber auch kunsthistorischen Vorbildern malerisch-geometrischer Kunst, fügt Glassford Aluminiumprofile in senkrechter Reihung nebeneinander, sodass sie abstrakte Streifenbilder ergeben, die je nach Lichteinfall verschieden Eindrücke vermitteln. Es gibt monochrome Varianten, sie können aber auch eine ganze Farbpalette im fließenden Übergang repräsentieren, was ihrer poetisch-musikalischen Benennung alle Ehre macht.

In der Ausstellung „Zebra Crossing“ von 2002 im Rahmen des Festivals „MEXartes-berlin.de“ war Glassford mit zwei Arbeiten vertreten: „Acapulco Gold“ aus Melamin-Tellern und eloxiertem Aluminium und einem Werk aus der Partituren-Serie, „Partitura azul/Blaue Partitur: What is about the Volume of a Drop“ aus eloxiertem Aluminium (beide Werke von 2002). Der Künstler verwendet alltägliche Baumaterialien der Großstadt wie „Aluminiumprofile, die durch Aneinanderreihung subtile Effekte, kleine Veränderungen in Glanz und Farbe generieren, die eine raffinierte Sensibilität enthüllen, aber gleichzeitig eine frostige und unpersönliche Wirkung haben“ (Eduardo Abaroa im Katalog S. 23). Er hat sie zu einem großen Bild zusammengefügt oder als Grundmaterial einer abstrakten Skulptur verwendet und in beiden Fällen gleichsam unreine Verwandtschaften zu konstruktiven, konkreten und minimalistischen Tendenzen hergestellt. „Die Assemblagen aus architektonischen Details von Thomas Glassford erreichen eine Veränderung der Raumentwicklung und erscheinen als Objekte der Begierde.“ (Magalí Arriola im Katalog S. 11)
Author: Michael Nungesser

Bio

Thomas Glassford wurde am 5. März 1963 in Laredo/Texas geboren. Er wuchs in einem zweisprachigen Haushalt (Englisch/Spanisch) auf, sodass er früh auch persönlich mit den Problemen der Grenzsituation zwischen den USA und Mexiko, der Geschichte seiner Region und der „borderland culture“ in Berührung kam. Bis 1987 studierte er an der University of Texas in Austin/Texas. In den frühen neunziger Jahren siedelte er nach Mexiko über. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter in der Colección Jumex, der Colección de Arte Contemporáneo der Universidad Nacional Autónoma de México und in der Colección del Centro Cultural Arte Contemporáneo, alle in Mexiko-Stadt, und im Museo Extremeño e Iberoamericano de Arte Contemporáneo im spanischen Badajoz. Thomas Glassford lebt und arbeitet in Mexiko-Stadt.

Works

Bibliografie

Published Written
Magalí Ariola, Así está la cosa. Instalación y arte objeto en America Latina, in: Art Nexus (Bogotá), Nr. 26, Oktober-Dezember 1997 Kurt Hollander, Corssover Dreams, in: Art in America (New York), Nr. 6, Mai 1998, S.47-51 Roger Welch, Glassford’s Zippy Artwork Displayed at Sala Diaz, in: San Antonio Express News, 16.7.1998 Victor Zamudio Taylor, Talleres, Casa Lamm, México, D.F., in: Arte en Colombia (Bogotá), Nr. 78, April-Juni 1999, S. 111-112 James Oles, Thomas Glassford, in: Poliéster (México, D.F.), Nr. 26, Herbst 1999, S. 40-45 Blanca González, El desencanto del erotismo, in: Proceso (México, D.F.), Nr. 1227, 7.5.2000, S. 88-89 José Miguel Marinas, The Foundation of the Mirror, in: EXIT (Madrid), Nr. 0, November 2000, S.126-136 Eduardo Pérez Soler, Reflexión, irónico, posrelacional, in : Lápiz (Madrid) Nr. 173, 2001, S. 24-33 Teresa del Conde, Thomas Glassford, in: La Jornada (México, D.F.), 14.8.2001 Ady Carrión, Thomas Glassford, in: Arte y Parte (Santander), Nr. 34, 2001, S. 148 Francisco Rivero Lake, Thomas Glassford, Galería OMR, in: Art Nexus (Bogotá), Januar-März 2002 Anne Huffschmid, Aquarium mit Aussicht, in: taz (Berlin), Nr. 6658, 24.1.2002, S. 15 Yishai Jusidman, Thomas Glassford, Torre de los Vientos, Galería OMR, in: Art Forum International, Februar 2002 Cuauhtémoc Medina, Torrente circulatorio (“Ojo Breve”), in: Reforma (México, D.F.), 27.2.2002, S. 2c Robert L. Pincus, Reverberations and Echoes. Glassford’s works for the wall are of a different stripe, in: San Diego Union-Tribune, 18.4.2002 Proya Bhatnagar / Sanuele Menin / Michele Robecchi, Focus Mexico, in: Flash Art (Mailand), Juli-September 2002, S. 86-89 Christina Tilmann, Kunstwerk Körper. Reiz der Grausamkeit: Mit zwei Ausstellungen eröffnet das Berliner Mexiko-Festival, in: Der Tagesspiegel (Berlin), Nr. 17889, 19.9.2002 Heinz Peter Schwerfel, Kriminell, pathetisch. Kunst aus Mexico City in Berlin: Internationalisiert und verwestlicht, aber mit gesteigerter Radikalität, in: Die Zeit (Hamburg), Nr. 40, 26.9.2002, S. 48 Santiago Espinosa de los Monteros, ES2002, in: Art Nexus (Bogotá), Nr. 46, Winter 2002, S. 124-125 Christina Wendenburg, Thomas Glassford. Reell und virtuell, in: www.wildpark.com/konserve/kultur/glassford/c_glass_ku.html (4.4.1996) www.quintgallery.com/Artists/Glassford/glassford.html

Ausgewählte Einzelausstellungen

Exhibition / Installation
2004 „Thomas Glassford”, Finesilver Gallery, San Antonio, USA „Pleasure Garden“, Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko „Desdoblamientos“, Galeria Principal de la Escuela de Artes, Toluca, Mexiko 2003 „Event Horizon“, Laboratorio Arte Alameda, Mexiko-Stadt, Mexiko 2002 „Stripes and solids“, Quint Gallery, La Jolla, USA „Fuente / Exposición Agua – Water“, Templo de San Agustin, Mexiko-Stadt, Mexiko 2001 „Desire“, Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko „ASTER“, La Torre de los Vientos, Mexiko-Stadt, Mexiko 2000 „Fuente Parabólica“, Museo de la Alhóndiga, Guanajuato, Mexiko 1998 „Neoprene Dreams“, Sala Diaz, San Antonio, USA 1997 „Diversiones“, Galeria de Arte Contemporáneo, Mexiko-Stadt, Mexiko 1996 „Autogol: Oaxaca“, Museo de Arte Contemporáneo, Oaxaca, Mexiko „Nueva York”, Milagros Contemporary Art, San Antonio, USA „The Privilege to Contemplate the Theories of Black Holes”, ExpoArte’98, Guadalajara, Mexiko 1995 „Autogol“, Museo de Monterrey, Monterrey, Mexiko 1994 „Autogol“, Ex-Convento del Carmen, Guadalajara, Mexiko 1993 „Natural Acts“, Moody Gallery, Houston, USA 1992 „Arteria“, Curare: Espacio Critico para las Artes, Mexiko-Stadt, Mexiko 1991 „Laredo“, Laredo Junior College Art Gallery, Laredo, USA „Hidráulicos y Mecánicos”, N. No. 0 Gallery, Dallas, USA 1990 „Obra Nueva“, Estudio Lic. Verdad, Mexiko-Stadt, Mexiko 1986 „Drawings and Wall Pieces“, Flood Gallery, Austin, USA

Ausgewählte Gruppenausstellungen

Exhibition / Installation
2005 „inSITE 2005”, inSITE, San Diego, USA „Barrocos y Neobarrocos“, Domus Artium 2002, Salamanca, Spanien „Erotic”, Centro Cultural Banco do Brasil, São Paulo, Brasilien „Exposición itinerante”, Centro Cultural Banco do Brasil, Rio de Janeiro, Brasilien „Art 36 Basel”, Stand Galeria OMR, Basel, Schweiz „I´m he as you are he as you are me as we are all together”, Central de Arte, Guadalajara, Mexiko „MACO”, Stand Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko „Eco. Arte Mexicano Contemporáneo“, Museso Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Spanien „Contiene Glutamato”, Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko 2004 „MACO. Mexiko Arte Contemporáneo“, Stand Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko „Multitasquin”, Galeria OMR, Mexiko-Stadt, Mexiko „Made in Mexico”, Institute of Contemporary Art, Boston, USA 2003 „Construccion”, Julie Saul Gallery, New York, USA „Mexiko, Identidad y Ruptura”, Fundación Telefónica, Madrid, Spanien „Upwards”, Haggerty Gallery, Dallas, USA 2002 „Sensitive Negotiations“, Consulado de Mexiko, Miami, USA „Zebra Crossing”, Mexartes Festival, Haus der Kulturen der Welt, Berlin „Un lugar en otro lugar”, Centro Cultural de Mexiko, Paris, Frankreich 2001 „Do It“, Museo de Arte Carrillo Gil, Mexiko-Stadt, Mexiko „Operativo”, Museo Rufino Tamayo, Mexiko-Stadt, Mexiko „Phoenix Triennial”, Phoenix Art Museum, Phoenix, USA „La Persistencia de la Imagen”, Museo de Arte Carrillo Gil, Mexiko-Stadt, Mexiko „Mutations, La video mexicaine actuelle”, Palais des Arts, Toulouse, Frankreich 2000 „Territorios Abstractos”, Museo del Chopo Mexiko, Mexiko-Stadt, Mexiko „Erógena”, Museo Carrillo Gil, Mexiko-Stadt, Mexiko 1999 „FIAC 99”, Stand Galeria OMR, Paris, Frankreich „Colección López Rocha”, Museo Carrillo Gil, Mexiko-Stadt, Mexiko „Fluid”, Bard College Annandale on Hudson, New York, USA „Yo y mi circunstancia”, Museé de Beaux Arts, Montreal, Kannada 1998 „Hiper“, Museo de Arte Carrillo Gil, Mexiko-Stadt, Mexiko „Chromaform”, UTSA Art Gallery, San Antonio, USA „Longitud de Onda”, Museo Alejandro Otero, Caracas, Venezuela 1997 „Nuestro ideal de la perfección es tan imperfecto”, Ramapo College Art Gallery, Mahwah, USA „Asi Está la Cosa, Instalación y Arte Objeto en Latino America”, Centro Cultural Arte Contemporáneo, Mexiko-Stadt, Mexiko „Hecho in Mexico”, Museo de las Artes, Guadalajara, Mexiko „Memory Frames”, Austin Museum of Art, Austin Texas, USA „Zona Vedada”, Sexta Bienal de la Havana, Havanna, Kuba 1996 „Masculine Measures“, John Michael Kohler Art Center, Sheboygan, USA 1995 „Juntos y Revueltos”, Hospicio Cabañas, Guadalajara, Mexiko „Es Mi Vida, Voy a Cambiar al Mundo”, Acme Gallery, Los Angeles, USA „Colección”, Museo Extremeño e Iberoamericano de Arte Contemporáneo, Bajadoz, Spanien „No Soy Puto”, Galeria Rubén Gallo, Mexiko-Stadt, Mexiko 1993 „Texas Entre dos Mundos”, Contemporary Arts Museum, Houston, USA „Objeto/Sujeto”, Museo de la Alhóndiga de Granaditas, Guanajuato, Mexiko „Fat”, Foster Freeman Gallery, San Antonio, USA „Lesa Natura”, Museo de Arte Moderno, Mexiko-Stadt, Mexiko „La Frontera/The Border”, Museum of Contemporary Art, San Diego, USA 1992 „Rueda: Como Naturalezza”, Hospicio Cabañas, Guadalajara, Mexiko 1991 „Profiles I: The Land“, Arlington Museum of Art, Arlington, USA „D. F. Art from Mexico City”, Blue Star Art Space, San Antonio, USA „Nuevas Adquisiciones”, Centro Cultural/Arte Contemporáneo, Mexiko-Stadt, Mexiko „Marcas”, Galeria Arte Contemporaneo, Mexiko-Stadt, Mexiko „Material as Message”, The Museum of Fine Arts, Houston, USA 1990 „Triangle“, Blue Collar Gallery, San Antonio, USA „Light Well: Site Specific Installation”, Mariposa Park, Corpus Christi, Texas, USA 1986 „Dias Muertos“, Blue Star Art Space, San Antonio, USA „SAMA Open“, San Antonio Museum of Art, San Antonio, USA

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

MEXartes-berlin.de

The Mexico-festival in Berlin

(15 September 02 - 01 December 02)

Www

nternetauftritt der mexikanischen Galerie OMR

Internetauftritt der mexikanischen Galerie OMR auf Spanisch und Englisch mit Ausstellungsliste/Biographie des Künstlers