Tahar Ben Jelloun

Article Bio Works www
crossroads:
Diktatur, Gender, Islam, Kolonialismus, Postkolonialismus, Sexualität, Traum
genre(subgenre):
Geschriebenes & gesprochenes Wort (Essay, Gedicht, Roman)
region:
Africa, Northern, Europe, Western
country/territory:
Morocco, France
city:
Fes, Paris, Tanger
created on:
May 23, 2003
last changed on:
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Tahar Ben Jelloun
Tahar Ben Jelloun © promo

Article

„Ich schreibe, um die Differenz zu sagen“

Der 1944 in Fes, Marokko, geborene Tahar Ben Jelloun gilt als der bedeutendste Vertreter der französischsprachigen Literatur aus dem Maghreb, dessen Werk in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Für seinen Roman „Nacht der Unschuld“ wurde er 1987 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Seit 1971 lebt Ben Jelloun in Paris, er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.
Der 1944 in Fes (Marokko) geborene Tahar Ben Jelloun schreibt auf Französisch, nicht auf Arabisch, wenn auch seine Wurzeln ohne Zweifel maghrebinisch sind. Obwohl seine Literatur im historischen Umfeld der Entkolonialisierung entstand, als vielen Französisch als Sprache der Kolonisatoren verdächtig war, hält er Französisch für eine nicht hinterfragbare Literatursprache. Französisch sei Ergebnis kolonialer Gewalt, und er erreiche durch die französische Sprache ein größeres Publikum. In der streng reglementierten Tradition des klassischen Hocharabisch fühlt er sich nicht wohl. Die Wurzeln des Sohnes einer Analphabetin und eines Tuchhändlers in der Medina von Fes liegen in der gesprochenen arabischen Umgangssprache, die über keine Schrift verfügt.

Diese orale Tradition bringt er auf Französisch in seine Texte ein. Sein Verhältnis zur arabischen Schriftsprache ist distanziert und respektvoll, doch als Sprache des Korans und somit unantastbarer Ausdruck des Göttlichen ist sie ihm zu ritualisiert. In seinen Romanen findet man Kritik an den archaischen Ritualen der islamischen Institutionen. Das Französische macht es ihm einfacher, Tabuthemen wie Sexualität und Körperlichkeit aufzugreifen.

Gleich zu Beginn seines in Marokko entstandenen und in Frankreich beendeten ersten Romans „Harrouda“ aus dem Jahr 1973 begeht Ben Jelloun einen Tabubruch, indem er das weibliche Geschlechtsteil als Objekt der Obsession von Kindern darstellt. „Harrouda“ ist ein experimenteller Bildungsroman, eine phantastische Autobiographie, in der es eine lineare Handlungsentwicklung nicht gibt. Der Text entspricht der transgressiven Norm der „Souffles“-Gruppe, der Ben Jelloun angehörte und wendet die von ihnen bevorzugten Theorien an: Marxismus, Psychoanalyse, Symbolismus, Surrealismus und die Semiotik von Roland Barthes.

Die Protagonisten sind ein nicht näher bestimmtes „Wir“, sind die als kollektives Ich auftretenden Kinder der labyrinthischen Gassen von Fes in den Jahren vor der marokkanischen Unabhängigkeit mit ihren sexuellen Phantasien und Sehnsüchten. In Koranschule, maurischem Bad und bei Beschneidungen erfahren sie die Traumata einer repressiven Gesellschaftsordnung. Die mit dem Aufstand von Kindern und Vögeln symbolisierte Revolution wird von den Machthabern blutig niedergeschlagen. Die letzte Etappe des Romans beschreibt das Erwachsenwerden einer wiederum nicht genauer bestimmten Ich-Figur, deren Öffnung zur Welt einhergeht mit der Erfahrung von Korruption, Verrat, Sexualität und Drogen. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, Harrouda und die Mutter, die im Gegensatz zu den patriarchalischen Herrschaftsverhältnissen stehen. Während die Mutter sich unterordnet, sucht Harrouda den Konflikt. Wie auch in späteren Werken des Autors gibt es kein regelrechtes Ende. Mit dem Kapitel „Verschleierte Silben“ löst sich alles im Rauch des „Kif“ auf, bleibt alles ambivalent. Im Nachwort allerdings erklärt Ben Jelloun die Wortergreifung der Mutter als nicht fiktiv und zum eigentlichen Sinn des Buchs.

„Harrouda“ ist eine alte, von der Bettelei lebende Prostituierte, die als ewige Figur wie viele andere Charaktere Ben Jellouns am Rande der Gesellschaft lebt. In „Der Gedächtnisbaum“ (1978) ist es der Verrückte, der auf öffentlichen Plätzen Geschichten erzählt, und in „Der korrumpierte Mann“ (1994) jener marokkanische Verwaltungsbeamte, der von allen geschnitten wird, weil er sich seiner korrupten Umgebung entgegen zu stellen versucht, aber scheitert.

Auch in „Gebet für einen Abwesenden“ (1981) stammen alle Hauptfiguren aus gesellschaftlichen Randgruppen, so dass ein kritisches Bild der marokkanischen Gesellschaft entsteht. Der vielschichtige Roman basiert auf einer realistisch beschriebenen Reise durch Marokko und verbindet pikareske Erzählmuster mit mystischer Initiationsliteratur. Der magische Schluss bringt auch hier keine Erfüllung, sondern verweist auf die prinzipielle Unabgeschlossenheit der menschlichen Identität. Zwei Vagabunden, die auf einem Friedhof in Fes leben, entdecken dort eines Nachts ein Kind. Eine ältere Prostituierte beauftragt sie, das Kind zum Grabmal des Scheichs Ma’ al-’Aynayn zu bringen.

Auf dem Weg durch reale marokkanische Orte erzählt die Prostituierte Yamna die Geschichte des Scheichs. Als einer der beiden Vagabunden die Mission verrät, wird er wahnsinnig und stirbt bei dem Heilungsversuch durch einen Scharlatan. An seiner Stelle macht sich jetzt das ausgerissene Dienstmädchen Argane mit auf den Weg, bis sie von ihrem ehemaligen Dienstherrn wieder eingefangen wird. Am Ende ihrer Reise im militärischen Sperrgebiet verschwindet auf magische Weise erst Yamna, dann der Vagabund, während eine von zwei Männern begleitete Frau das Kind entgegennimmt.

Hier – wie auch in anderen Texten – schildert Ben Jelloun, dass Selbstverwirklichung für Frauen im patriarchalischen System Marokkos nicht möglich ist. Prostitution und die Tätigkeit als Dienstmädchen in feudalistischer Abhängigkeit boten für Frauen damals die einzige Möglichkeit, sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Eine erfüllte Identität ist in der marokkanischen Wirklichkeit nur auf dem Weg der Mystiker zu finden, wie sie in „Gebet für einen Abwesenden“ in einer Hommage an den Sufi-Mystiker Al-Halllag ausgedrückt wird. Dessen Mystik ist allerdings nicht mit Weltflucht zu verwechseln, sondern beinhaltet politisches Engagement und eine kritische Haltung gegenüber den Repräsentanten der Macht. Ben Jelloun setzt das sufistische „Sterbt, bevor ihr sterbt!“ in der Struktur des Romans um, indem er ihn auf einem Friedhof beginnen und mit dem Gebet für einen abwesenden Toten enden lässt.

Genau wie seine Romane ist auch die Lyrik Ben Jellouns gesellschaftskritisch motiviert. Der Titel seines ersten Gedichtes „L’aube des dalles“ (Dämmerung der Pflastersteine), das er 1965 in der Zeitschrift „Souffles“ publizierte, erinnert ebenso wie sein 1971 herausgegebener Gedichtband „Hommes sous linceul de silence“ (Menschen unter einem Leichentuch des Schweigens) an seine traumatischen Erfahrungen angesichts des repressiven Vorgehens der marokkanischen Monarchie bei der Niederschlagung der Studenten- und Volksaufstände in den sechziger Jahren. Zwar wurde Ben Jelloun damals nicht wie andere an der Rebellion beteiligte Schriftsteller inhaftiert, dafür aber im Juli 1966 in ein Militärlager zwangsrekrutiert. Auch in der Sammlung von Gedichten und Prosastücken „Cicatrices du soleil“ („Narben der Sonne“) kommt die Politisierung zum Ausdruck. Im Nachwort formuliert Ben Jelloun ein poetisches Manifest. „Ich schreibe, um die Differenz zu sagen“, lautet ein Kernsatz. „Das, was mich mit denen, die mich vielleicht lesen oder lesen werden, vereint, ist vor allem das, was mich von ihnen trennt“, formuliert er seine Scham über das prinzipielle Unvermögen der Literatur gegenüber der Wirklichkeit.

In die Wirklichkeit hat sich Ben Jelloun nach seiner Emigration nach Paris auch im französischen Exil immer eingemischt. Nach seiner Ankunft arbeitete er drei Jahre mit maghrebinischen Immigranten, eine Erfahrung, die er in einer Reihe von Texten verarbeitete: „La réclusion solitaire“ (Einzelhaft, 1973), „Les yeux baissés („Mit gesenktem Blick“, 1991) und „Les raisins de la galère“ („Die Früchte der Galeere“, 1996), was ihn zu einem Wortführer der maghrebinischen Einwanderer in Frankreich machte. In „Mit gesenktem Blick“ geht es um die mit der Emigration verbundene Entwurzelung und um die Schwierigkeiten einer bikulturellen Liebe. Auch hier arbeitet Jelloun wieder mit wechselnden Perspektiven, löst die Chronologie plötzlich auf und erklärt erst im Epilog die Erzählerperspektive. Das Spektrum seiner Schreibweisen reicht entsprechend von konventionellem Realismus über Surrealismus bis hin zu einer Metaliteratur, die mit sich selbst und anderen Texten spielt. Eine echte Auflösung findet nicht statt. Am Ende heißt es „Diese Geschichte endet mit einer anderen, die beginnt...“

Diese erzählerische Mehrdeutigkeit findet man schon in „Sohn ihres Vaters“ (1985) und der Fortsetzung im Roman „Die Nacht der Unschuld“ (1987), für den Ben Jelloun mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. „Sohn ihres Vaters“ erzählt die Geschichte von Zahra, die als achte Tochter ihres Vaters in der Rolle des Sohnes A. Sohn Ahmed aufwachsen muss und deren Ausbruch allerdings scheitert, weil – wie der französische Titel „L’enfant de sable“ signalisiert – die Identität der Frau in Marokko wie Sand zerrinnt. Erst nach dem Tod des Vaters in „Nacht der Unschuld“ („La nuit sacrée“) beginnt für Zahra/Ahmed ein Leben als Frau. Auf der Suche nach sich selbst geht sie eine Beziehung mit einem Blinden ein. Erst nachdem sie grausame Bewährungsproben bestanden hat, kommt es zu einem mystischen Wiedersehen mit dem Blinden, der im Süden des Landes wie ein Heiliger verehrt wird.

Liest man „Nacht der Unschuld“ als historische Parabel, erzählt der Text die Geschichte Marokkos: der kolonialen Unterdrückung folgt ein extrem schwieriger Befreiungsprozess. Im Roman findet der Leser Ben Jellouns bevorzugten Themenkreis: die Zwänge der Geschlechterrollen, Androgynität, Identität, Kindheitstraumata und ihre Verarbeitung, Frauenemanzipation, Entdeckung der Sexualität, Kraft der Träume und immer auch die Problematik des Erzählens, der Schrift und der Sprache. An die Stelle der monologischen tritt eine mehrstimmige Erzählweise, die nach dem Vorbild der in den Kreis der Zuhörer tretenden Geschichtenerzähler des Marktplatzes in Marrakesch strukturiert ist.

Einem breiten, nicht-literarischen Publikum wurde Tahar Ben Jelloun durch den großen Erfolg seines Essays „Le racisme expliqué a ma fille“ („Papa, was ist ein Fremder?“) bekannt, der in Frankreich genauso wie in Deutschland an die Spitze der Bestsellerlisten stürmte. Der Text ist aus Gesprächen mit seiner Tochter entstanden, die ihm zum ersten Mal bei einer Demonstration gegen Ausländerfeindlichkeit diese Frage stellte. Ben Jelloun nahm sich Zeit, sprach noch häufig mit ihr und ihren Freunden, und arbeitete das ursprüngliche Manuskript noch mehr als zehnmal um, bis es die Klarheit hatte, die auch Kinder verstehen konnten.
Author: Haus der Kulturen der Welt

Bio

Tahar Ben Jelloun wird am 21. 12. 1944 in der Medina von Fes als Son einer analphabetischen Mutter und eines Tuchhändlers geboren und wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als er elf Jahre alt ist, zieht seine Familie nach Tanger um. Dort lebt Ben Jelloun bis 1962 und besucht das französische Regnault-Gymnasium. 1961 reist er erstmals nach Frankreich. Durch den algerischen Bürgerkrieg beginnt seine politische und historische Bewusstseinsbildung; er wendet sich dem Marxismus zu, studiert Philosophie in Rabat und lehrt von 1968 bis 1971 in Tétouan und Casablanca.

Mitte der sechziger Jahre findet er Anschluss an die Intellektuellen- und Künstlerkreise der Zeitschrift „Souffles“ („Atemzüge“/ „Inspirationen“), in deren zwölfter Ausgabe auch 1965 sein erstes Gedicht „L’aube des dalles“ („Dämmerung der Pflastersteine“) erscheint. Nach der Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes „Hommes sous linceul de silence“ emigriert er 1971 nach Paris und studiert dort Sozialpsychiatrie. Seine Abschlussarbeit schreibt er über die Situation maghrebinischer Immigranten. 1972 erscheint „Cicatrices du soleil“ („Narben der Sonne“), eine Sammlung von Gedichten und Kurzgeschichten, ein Jahr später die Romane „Harrouda“ („Harrouda“) und „La réclusion solitaire“ („Einzelhaft“). Nachdem ihm 1987 der Prix Goncourt verliehen wird, finden seine Werke auch internationale Verbreitung. Mit seinem Essay „Le racisme expliqué a ma fille“ („Papa, was ist ein Fremder?“), das gleich nach seinem Erscheinen auf Platz eins der Bestsellerlisten landete, avanciert Ben Jelloun zu einem moralischen Gewissen der französischen Nation.

Ben Jelloun ist der auflagenstärkste Autor des französischsprachigen Maghrebs und nimmt eine auch in den Medien viel beachtete Stellung ein. Als Mitarbeiter von „Le Monde“ schreibt er regelmäßig über die arabische Welt und den Maghreb. Seit 1983 hat er eine wöchentliche Sendung bei dem marokkanischen Radio „Médi I“. Als Vertreter der arabischen Welt im „Haut conseil de la Francophonie“ ist er Teil der offiziellen französischen Sprach- und Kulturpolitik.

Works

Arabischer Frühling

Published Written,
2011
Berlin Verlag

Zurückkehren

Published Written,
2010
Berlin Verlag

Yemma - meine Mutter, mein Kind

Published Written,
2007
Berlin Verlag

Verlassen

Published Written,
2006
Roman. Berlin Verlag: Berlin

Der letzte Freund

Established,
2004
Roman. Berlin-Verlag: Berlin 2004

Papa, was ist der Islam?

Published Written,
2002
Kinderbuch. Berlin-Verlag: Berlin

Die Schule der Armen

Published Written,
2002
Kinderbuch. Rowohlt: Berlin 2002

Das Schweigen des Lichts

Published Written,
2001
Roman. Berlin-Verlag: Berlin 2001

Papa, was ist ein Fremder?

Published Written,
1999
Kinderbuch. Rowohlt: Reinbeck bei Hamburg 1999

French hospitality : racism and North African immigrants

Published Written,
1999
Essays. Columbia University Press: New York 1999

Papa, was ist ein Fremder?

Published Written,
1999

Zina oder die Nacht des Irrtums

Published Written,
1999
Kinderbuch. Rowohlt: Reinbeck bei Hamburg 1999

Le racisme expliqué a ma fille

Published Written,
1998

Die erste Liebe ist immer die letzte

Published Written,
1997
Erzählungen. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1997

Die erste Liebe ist immer die letzte

Published Written,
1997

La nuit de l’erreur

Published Written,
1997

Les raisins de la galère

Published Written,
1996

Der korrumpierte Mann

Published Written,
1995
Roman. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1995

Poésie complète

Published Written,
1995

Le premier amour est toujours le dernier

Published Written,
1995

Der blinde Engel

Published Written,
1994
Roman. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1994

L’homme rompu

Published Written,
1994

Mit gesenktem Blick

Published Written,
1992
Roman. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1992

L’ange aveugle

Published Written,
1992

Tag der Stille in Tanger

Published Written,
1991

Les yeux baissés

Published Written,
1991

Das Gebet für den Abwesenden

Published Written,
1990
Roman. Rütten & Loening: Berlin 1990

Jour de silence a Tanger

Published Written,
1990
Deutsche Fassung: Tag der Stille in Tanger. Roman. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 1991

Der Gedächtnisbaum

Published Written,
1989
Roman. Rotbuch-Verlag: Berlin 1989

Der öffentliche Schreiber

Published Written,
1987

La nuit sacrée

Published Written,
1987

Die tiefste der Einsamkeiten

Published Written,
1986
Essay / Studie. Stroemfeld / Roter Stern: Basel 1986

Sohn ihres Vaters

Published Written,
1986
Roman. Rotbuch-Verlag: Berlin 1986

Harrouda

Published Written,
1985

L’enfant de sable

Published Written,
1985
Erzählung. Englische Fassung: The Sand Child, Ballantine: New York 1987

L’écrivain publique

Published Written,
1983

La prière de l’absent

Published Written,
1981

Die Mandelbäume sind verblutet. Narben der Sonne. Die Rede des Kamels

Published Written,
1979

La plus haute des solitudes

Published Written,
1977

Les amandiers sont morts de leur blessures

Published Written,
1976

Grains de peau. Asilah ... mémoire d’enfance

Published Written,
1974

Harrouda

Published Written,
1973

La réclusion solitaire

Published Written,
1973

Cicatrices du soleil

Published Written,
1972

Hommes sous linceul de silence

Published Written,
1971

Www

Offizielle Webseite des Autors

Artikel in La Monde Diplomatique

Vorurteil und Stolz. Von Tahar Ben Jelloun (März 2006)

Rezension auf Qantara.de

"Nicht verrückt, nur verreist". Besprechung von "Yemma - meine Mutter, mein Kind". Von Angela Schader (2008). Im Original in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen.