Marisa Monte

Article Bio Works
genre(subgenre):
Musik (Brazil Pop, Jazz, Música Popular Brasileira)
region:
America, South
country/territory:
Brazil
city:
Rio de Janeiro
related artists:
created on:
May 17, 2003
last changed on:
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Marisa Monte: The Muse of Brazilian Pop

Marisa Monte gehört zu der neuen Generation brasilianischer Musiker, die sich internationalen Einflüssen öffnen. Als Erbin des typisch brasilianischen Sounds von Größen wie Caetano Veloso, Astrud Gilberto, Gilberto Gil, Antonio Carlos Jobim und Elis Regina kombiniert sie diese Tradition mit Elementen internationaler Jazz- und Popmusik. Marisa Monte wurde 1967 in Rio de Janeiro geboren, wo sie auch heute noch lebt.
1967 in Rio de Janeiro geboren, fing Marisa Monte bereits im Alter von vierzehn Jahren an, Musik zu studieren. Mit zwanzig ging sie für eine Ausbildung in klassischem europäischen Gesang nach Rom - ein produktiver Aufenthalt, der ihre ohnehin beachtlichen stimmlichen Fähigkeiten durch neue Kenntnisse und Techniken noch erweiterte. Zurück in Brasilien arbeitete sie daran, die frischen Anregungen mit der Musik ihres Landes zu verbinden. Sie nahm ihr erstes Album auf - außergewöhnliche Pop-Musik, die ihrer ausdrucksreichen Stimme die Möglichkeit gab, auf unterschiedlichste Art zu brillieren. Beeinflusst wurde sie hier unter anderem von weltweit bekannten Klassikern wie Gershwin und Weill, Carmen Miranda („South America Way“) und Marvin Gayes („I heard it through the Grapevine“) . Auch einige Lieder brasilianischer Komponisten gehören zu der bunten Mischung, die von Musikkritikern sehr gelobt wurde.

1991 entstand ihr zweites Album „Mais“, produziert von Arto Lindsay, dem König des subversiven Bossa Nova. So unterschiedliche Musiker wie Ryuichi Sakamoto und John Zorn arbeiteten daran mit. Diesmal trug auch Monte einige Kompositionen bei. „Mais“ - in Brasilien ein großer Hit mit Platinstatus - brachte Marisa Monte weltweite Anerkennung ein. Der Erfolg des Albums führte zu Konzerten in Amerika und Europa und einem triumphalen Auftritt beim Montreux Jazz Festival.

Auch ihre zwei folgenden Alben, „Rose and Charcoal“ (1994) und „A Great Noise“ (1997), wurden von Arto Lindsay produziert und fanden wieder große Anerkennung. „A Great Noise“ enthält eine ausgewählte Zusammenstellung von Gastauftritten und Material, u.a. Laurie Andersons Interpretation von Monte-Texten in Englisch, ein Arrangement von Philip Glass („Ao Meu Redor“) und eine Akustikversion von Lou Reeds „Pale Blue Eyes“.

Trotz ihres internationalen Erfolgs ist Marisa Monte ihren musikalischen Wurzeln, ihrem anspruchsvollen Musikstil und ihrer Heimat treu geblieben - sie lebt in Rio de Janeiro.

Bio

1967 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren
1987 Marisa Monte studiert in Rom klassischen Gesang
1990 Auftritt auf dem Montreux Jazz Festival
1991 „Mais", produziert von Arto Lindsay, erringt internationalen Erfolg

Works

Infinito Ao Meu Redor

Published Audio,
2008
EMI Brazil

Não É Proibido

Published Audio,
2008
EMI Brazil

Universo Ao Meu Redor

Published Audio,
2006
EMI Brazil

Infinito Particular

Published Audio,
2006
EMI Brazil

Memorias Cronicas E Declaracoes De Amor Textos, Provas e Desmentidos

Published Audio,
2006
EMI Brazil

Cor De Rosa E Carvao

Published Audio,
2006
EMI Brazil

Vilarejo

Published Audio,
2006
EMI Brazil

O Bonde Do Dom

Published Audio,
2006
EMI Brazil

Tribalistas

Published Audio,
2002
Msi Music

Memories, Chronicles and Declarations

Published Audio,
2000
Odeon (EMI)

Barulhinho Bom

Published Audio,
1996
EMI

A Great Noise

Published Audio,
1996
Blue Note (EMI)

Verde Anil Amarelo Cor de Rosa e Carvão

Published Audio,
1994
Odeon (EMI)

Rose and Charcoal

Published Audio,
1994
World Paci (EMI)

Mais

Published Audio,
1991
EMI

MM (Marisa Monte)

Published Audio,
1989
EMI