Amiri Baraka

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crossroads:
Islam, Marxismus, Menschenrechte, Rassismus
genre(subgenre):
Geschriebenes & gesprochenes Wort (Dichtung, Roman, Theaterstück)
region:
America, North, America, Central
country/territory:
United States of America, Mexico
created on:
August 31, 2004
last changed on:
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Article

Things have come to that

Amiri Baraka, geboren 1934 in Newark, New Jersey (USA), gilt als Gründervaters des Black Arts Movement. Als Lyriker, Theaterautor und Romancier hat er die afroamerikanische Kunst der letzten vier Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt. Gleichzeitig war er in der Bürgerrechtsbewegung aktiv, und hat den Kampf der afroamerikanischen Bevölkerung der USA um ihre Gleichberechtigung kraftvoll unterstützt.
Amiri Baraka wurde 1934 als Everett LeRoi Jones in Newark, New Jersey (USA) geboren, wo er auch aufwuchs. Nach Studium und Militärdienst trat er mit ersten Gedichten hervor. 1957 schloss er sich der Künstlergruppe im New Yorker Stadtteil Greenwich Village an und gab gemeinsam mit seiner ersten Frau Hetti Cohen die Avantgarde-Zeitschrift YUGEN heraus. Gleichzeitig gründeten sie den Verlag Totem Press, der die ersten Werke von Allen Ginsburg, Jack Kerouac und anderen Beat-Autoren veröffentlichte.

Der künstlerische Durchbruch kam für ihn 1964 mit der Premiere seines provokativen Theaterstücks „Dutchman“. Er erhielt hierfür den renommierten Obie-Preis. Die Ermordung von Malcolm X 1965 führte zu einer ersten radikalen Wende in seinem Leben. Er ließ sich von seiner weißen, jüdischen Frau scheiden, trat zum Islam über, legte seinen „Sklavennamen“ LeRoi Jones ab und nannte sich Imam Amiri Baraka. 1967 heiratete er die schwarze Dichterin Sylvia Robinson, die den Namen Amina Baraka annahm. Sie zogen ins Schwarzenviertel Harlem um, wo er sich einer Gruppe schwarzer Muslim-Aktivisten anschloss.

Eine zweite Wandlung trat 1974 ein, als Amiri Baraka sich – unzufrieden mit den theoretischen und politischen Positionen der schwarzen Islam-Bewegung – dem Marxismus zuwandte, und jetzt offen den Klassenkampf propagierte. Er strich den Titel „Imam“ aus seinem Namen und nannte sich jetzt nur noch Amiri Baraka.

Seit Mitte der sechziger Jahre war er zu einem der berühmtesten, einflussreichsten und produktivsten schwarzen Autoren der USA geworden. Neben Gedichten und Theaterstücken publizierte er Sachbücher und Romane. Er arbeitete aktiv in schwarzen Bürgerrechts-Gruppierungen mit und gründete eine schwarze Theaterschule. Gleichzeitig übernahm er zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen Universitäten der USA. Eine feste Professur für Afroamerikanische Studien hatte er von 1985 bis zu seiner Emeritierung 2000 an der State University of New York/Stony Brook (Long Island) inne. 2002 wurde er zum „poeta laureatus“ des Bundesstaates New Jersey ernannt. Allerdings entspann sich hierum – verstärkt nach der Publikation seines als antisemitisch interpretierten Gedichtes „Somebody blew up America“ – eine heftige politische Kontroverse, die dazu führte, dass das Amt des „poeta laureatus“ von der Regierung New Jerseys 2003 abgeschafft wurde, und er damit dieser Würde vorzeitig (sie wurde eigentlich immer für zwei Jahre verliehen) verlustig ging.


Seitdem befindet sich Amiri Baraka in einem produktiven Unruhestand, unterstützt die politische Karriere seiner fünf Söhne und ist weiter als Autor und Künstler aktiv. Überschattet wurde der Beginn seines neuen Lebensabschnitts durch eine schreckliche Bluttat, der Barakas einzige Tochter Shani im August 2003 zum Opfer fiel. Bereits 1983 war seine Schwester Kimako, eine Tänzerin, Schauspielerin und Choreographin, die am Broadway erste Erfolge zu verzeichnen hatte, ermordet worden. Baraka selbst äußert, dass er manchmal glaubt, ein Fluch wie über den Kennedys liege über seiner Familie.

Von seinen Eltern bekam Baraka zwei Dinge mit auf den Lebensweg: die Liebe zur Musik und die Verpflichtung zum Kampf für das Selbstbestimmungsrecht der Schwarzen in den USA. So durfte er Klavier, Trompete und Schlagzeug lernen und wurde umfassend über die Geschichte der Schwarzen in den Vereinigten Staaten unterrichtet.

Diese Erziehung sollte reiche Früchte tragen. Zum einen spielt die Musik seit seiner Kindheit eine entscheidende Rolle im Leben Amiri Barakas. Wiederholt ist er mit sachkundigen Büchern über schwarze Musik hervorgetreten, sucht aber auch als Künstler und Performer immer wieder die Nähe zur Musik, nach Möglichkeiten zu gemeinsamen Auftritten. Er ist eng mit dem Saxofonisten John Coltrane befreundet, und die Sängerin Nina Simone lebte zeitweise in seinem Haus.
Zum anderen engagierte er sich – nach dem damals noch obligatorischen und drei Jahre währenden Militärdienst – als Künstler und Politiker im Kampf für die Gleichberechtigung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA. 1956 veröffentlichte er erste Gedichte explizit politischen Inhalts, gefolgt von Theaterstücken, die ebenfalls entschieden schwarze politische Ziele vertraten – für l’art pour l’art hat Baraka zeitlebens nur Verachtung übrig gehabt. Seine kraftvoll politisierende Kunst machte LeRoi Jones Anfang der sechziger Jahre zum Gründungsvater des Black Arts Movement.

In Bezug auf seine Gedichte wehrte er sich von Anfang an – beeinflusst von Allen Ginsburg – gegen jeden Formalismus. Für ihn ist die Formlosigkeit im Begriff der Dichtung begründet. Das Schreiben war für ihn in der frühen Phase seines Schaffens ein weitgehend unbewusster Prozess, der autonom, ohne rationale Kontrolle ablief. Später änderte er seine Arbeitsweise hin zu einer gesteuert-assoziierenden Schreibweise.

Entscheidend beeinflusst wurde Baraka damals von den Gedichten und Kurzgeschichten des gleichaltrigen schwarzen Autors Henry Dumas (postum veröffentlicht in „Ark of Bones“ (1974)), der 1968, im gleichen Jahr wie Martin Luther King, ermordet wurde. Zu den Autoren, mit denen Baraka in Greenwich Village arbeitete, gehören Allen Ginsberg, Frank O’Hara, Charles Olson und Gilbert Sorrentino.

Um schwarzen Stücken und schwarzen Schauspielern ein Forum zu bieten, gründete er damals die Black Arts Repertory Theatre/School (BART/S) in Harlem. Die BART/S wurde eine der einflussreichsten theatre/schools innerhalb des Black Arts Movement und zum Vorbild zahlreicher schwarzer Kulturzentren im ganzen Land.

Nach seiner Konversion zum Islam unterstützte er als Mitglied des Black Muslim Movement auch den bewaffneten Kampf gegen den Staat. Er vertrat damals die Ansicht, dass es manchmal eine inhumane Tat brauche, um Inhumanität zu beenden. Der bewaffnete Kampf war seiner Ansicht nach auch wichtig, um das Sklaven-Denken in den Köpfen der schwarzen Bevölkerung zu überwinden. Seine Theaterstücke und Gedichte radikalisierten sich zu diesem Zeitpunkt immer stärker, mit dem Ziel, die wachsende Veränderungsbereitschaft innerhalb der schwarzen Bevölkerung zu fördern. „Wir müssen die Weißen eliminieren, um auf diesem Planeten frei atmen zu können“, war eine seiner vielzitierten radikalen Thesen aus dieser Phase. Parallel zur politischen Eskalation im Innern der USA verlief damals die außenpolitische Eskalation (Vietnamkrieg), die ebenfalls sein Werk bestimmt.

Anfang der siebziger Jahre wurde Baraka zunehmend unzufrieden mit den theoretischen und politischen Positionen der Black Muslims, und distanzierte sich schließlich scharf von den Zielen der Bewegung. Den Black Muslims warf er vor, rassistisch zu sein, die These, dass jeder Nicht-Schwarze ein Feind sei, empfand er nur noch als kriminell und krank bzw. als Variante des Faschismus. Er war mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass der Kampf der schwarzen Bevölkerungsgruppe gegen die ihr seit Jahrhunderten zugefügte Ungerechtigkeit nicht zu einer neuen Ungerechtigkeit der weißen Bevölkerung gegenüber führen dürfe. Da auch eine islamische schwarze Gesellschaft Ungerechtigkeit und soziale Härte nicht überwinden würde, propagierte er jetzt den revolutionären Kampf gegen das eigentliche Grundübel, den Kapitalismus, sei er schwarz oder weiß. Sein damals entstandener Gedichtband „Hard Facts“ (1976) zählt zu seinen besten Werken.

Baraka wehrt sich entschieden dagegen, wenn man die Wandlungen innerhalb seiner Biografie als Brüche bezeichnet. Für ihn sind diese Wandlungen organische Weiterentwicklungen seiner intellektuellen und künstlerischen Positionen seit den fünfziger Jahren.

Kunst bezeichnet er damals wie heute als Waffe, als Waffe der Revolution, als Waffe im Kampf gegen ein als inhuman angesehenes System. Er vertraut für die Zukunft auf das revolutionäre Potenzial der schwarzen Bevölkerungsgruppe der USA, das er als das größte aller dortigen Bevölkerungsgruppen einschätzt.
Author: Alexander Knaak

Bio

Everett LeRoi Jones wurde am 7. Oktober 1934 in Newark geboren. Sein Vater, Coyt LeRoy Jones, war Postangesteller, seine Mutter Anna Lois Jones Sozialarbeiterin. Er studierte zwei Jahren an der örtlichen Rutgers University, ging dann an die Howard University und machte 1954 seinen B.A. in Englisch. Anschließend leistete er drei Jahre seinen Militärdienst ab (Luftwaffe) und zog 1957 in die Lower East Side von Manhattan. 1958 heiratete er in einer buddhistischen Zeremonie seine erste Frau Hetti Cohen, die einer wohlhabenden jüdischen Familie entstammte, und veröffentlichte sein erstes Theaterstück „A good girl is hard to find“, gefolgt von dem ersten Gedichtband „Spring and soforth“. 1960 besuchte er zum erstenmal Kuba und machte aus seinen Sympathien für die Revolutionäre um Fidel Castro keinen Hehl – seine Eindrücke von dieser Reise fasste er in dem Buch „Cuba libre“ zusammen, das 1961 erschien.

1961 erschien auch sein zweiter Gedichtband, „Preface to a Twenty-Volume Suicide Note“, der ihn schlagartig berühmt machte. Die darin enthaltenen Werke waren noch deutlich der Beat-Literatur zuzurechen. Parallel dazu wurde er gemeinsam mit Diane Di Prima Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „The Floating Bear“ (bis 1963). Seine politische Entwicklung in Richtung Black Power Movement markieren zwei 1962 entstandene Theaterstücke, „The Slave“ und „The Toilet“. 1963 publizierte er die inzwischen als Klassiker ihres Genres geltende Anthologie von Musikkritiken, „Blues People – Negro Music in White America“, und eine Auswahl mit Texten jüngerer Autoren, „The Moderns – An Anthology of New Writing in America“ (Jack Kerouac, William Burroughs u.a.). Seinen Durchbruch als Theaterautor brachte das Stück „Dutchman“ im Cherry Lane Theatre in New York 1964. Das provozierende Stück gewann den Obie Award (als "bestes off-Broadway Stück") und wurde anschließend in der Regie von Anthony Harvey verfilmt (die Hauptrollen spielten Shirley Knight und Al Freeman jr.). Das Drama, das den Techniken des „Theaters der Grausamkeit“ Artauds verpflichtet ist, behandelt die Begegnung zwischen einer sadistischen weißen Frau und einem naiven schwarzen Studenten in einem U-Bahnwaggon. Die weiße Frau quält den Schwarzen psychisch und physisch. Während dieser – stellvertretend für alle angepassten Afroamerikaner in den USA - am Schluss trotz allem immer noch Hemmungen hat, sie umzubringen um sich von ihr zu befreien, ersticht sie ihn. Ebenfalls 1965 erscheint Barakas erster Roman „The System of Dante’s Hell“, einer freien Paraphrase des Originals im Stil der Gegenwart.

Die Ermordung von Malcolm X im selben Jahr führte zu einer drastischen Veränderung in seinem Leben. Amiri Baraka gab seine bisherigen Arbeiten auf, ließ sich scheiden und zog nach Harlem, wo er bereits 1964 die Black Arts Repertory Theatre/School gegründet hatte. Die Gruppe, die einige explizit anti-weiße Stücke herausbrachte, löste sich aber wenig später wieder auf. Seine ersten Gedichte dieser neuen Lebensphase publizierte er unter dem Titel „Black Art“ (1966).

Er zog anschließend zurück nach Newark und heiratete 1967 die schwarze Dichterin Sylvia Robinson (die sich inzwischen Amina Baraka nennt). Im gleichen Jahr gründete er die „Spirit House Players“, die unter anderem zwei seiner Stücke gegen die Brutalität der Polizei zur Aufführung brachten: „Police“ und „Arm Yrself or Harm Yrself“. Im Sommer 1967 wurde er während der Rassenunruhen in Newark von der Polizei verhaftet und von einem Gericht zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, wenig später aber wieder freigelassen.

1968 gründete er die Black Community Development and Defense Organization. Im selben Jahr veröffentlichte er, gemeinsam mit Larry Neal, „Black Fire – An Anthology of Afro-American Writing“. Sein nächstes Theaterstück „Home on the Range“ wurde in einer Benefizveranstaltung für die Black Panther auf die Bühne gebracht. Im selben Jahr trat er zum Islam über, nannte sich jetzt Imam Amiri Baraka und wurde Anführer seiner eigenen Black Muslim Organization, Kawaida. Von 1968 bis 1975 war Baraka Vorsitzender des Committee for a Unified Newark. 1969 wurde sein Stück „Great Goodness of Life“ Teil des erfolgreichen "Black Quartet" am Off-Broadway, und sein Theaterstück „Slave Ship“ hatte großen Erfolg. Baraka war Gründer und Vorsitzender des Congress of African People, einer nationalen Pan-Afrikanischen Organisation mit Ortsgruppen in 15 Städten. Zudem war er einer der Hauptorganisatoren der National Black Political Convention, die 1972 in Gary/Indiana, abgehalten wurde mit dem Ziel, eine größere Einigkeit und Wirkung für die politischen Anliegen der Afroamerikaner in den USA zu erreichen. Er war zeitweise auch Mitglied bei den Black Panther.

1974 konvertierte Baraka zum Marxismus und verzichtete auf den Titel "Imam“ in seinem Namen. Seitdem setzt er seine künstlerischen Arbeiten nicht mehr nur zur Befreiung der Schwarzen in den USA ein, sondern zum Kampf gegen ein als zynisch und verbrecherisch angesehenes Wirtschaftssystem, den Kapitalismus.

Immer öfter arbeitete er jetzt mit seiner Frau Amina Baraka zusammen. Gemeinsam gaben sie die Textsammlung „Confirmation – An Anthology of African-American Women“ heraus, die den „American Book Award“ der „Before Columbus Foundation“ gewann. 1987 veröffentlichten sie gemeinsam „The Music - Reflections on Jazz and Blues“. Im Alter von 50 Jahren schrieb er seine Autobiografie, die 1984 veröffentlicht wurde und 1997 in einer überarbeiteten Fassung erschien.

Amiri Baraka wurden zahlreiche Literaturpreise und Ehrungen verliehen, unter anderem ein Stipendium der Guggenheim Foundation und des National Endowment for the Arts, der PEN/Faulkner Award, der Rockefeller Foundation Award for Drama, der Langston Hughes Award des City College of New York, ein Preis für sein Lebenswerk von der Before Columbus Foundation. Er unterrichtete Gedichtkunst an der New School for Social Research in New York, Literatur an der University Buffalo, sowie Dramaturgie an der Columbia University. Weitere Lehraufträge hatte er an der San Francisco State University, der Yale University und der George Washington University. Von 1985 bis 2000 war er Professor für Afrikanische Studien an der State University of New York in Stony Brook. 2001 wurde er in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen.
Baraka ist – zusammen mit seiner Frau – Kurator einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Kimako´s Blues People“, eines monatlichen Diskussions- und Musiktreffs in seinem eleganten Haus in Newark.
Sein Sohn Amiri jr. ist schon seit längerer Zeit persönlicher Assistent des Newarker Bürgermeisters Sharpe James. Sein Sohn Ras wurde 2002 zum stellvertretenden Bürgermeister von Newark gewählt. Ras ist auch Organisator eines monatlichen Hiphop- und Lyrikmeetings, das an verschiedenen Locations in Newark stattfindet, und sich „Verse-4-Verse Poetry Café“ nennt.

Eine erste Ausstellung der Bilder, Skizzen und Collagen Amiri Barakas fand 1999 in der Aljira Gallery in Newark statt.

Works

Sekundärliteratur

Published Written
From LeRoi Jones to Amiri Baraka by T. Hudson (1973); The Renegade and the Mask by K.B. Benston (1976); Amiri Baraka / LeRoi Jones - The Question for a ´Populist Modernism´ by W. Sollors (1978); Imamu Amiri Baraka (LeRoi Jones: A Collection of Critical Essays, ed. by K. Benston (1978); The Poetry and Politics of Amiri Baraka - The Jazz Aesthetic by W.J. Harris (1985); How I Became Hetti Jones by Hetti Jones (1990); Amiri Baraka / LeRoi Jones by Bob Bernotas et al (1991); Conversations With Amiri Baraka, ed. by Charlie Reilly et al. (1994); Contemporary African American Theater by Nilgun Anadolu-Okur (1997); Amiri Baraka by David Bakish (1999, in Encyclopedia of World Literature in the 20th Century, ed. by Steven R. Serafin); A Nation Within a Nation - Amiri Baraka (LeRoi Jones) and Black Power Politics by Komozi Woodard (1999)

Romane

Published Written
The System of Dante´s Hell (1965) Tales (1967) Three Books by Imamu Amiri Baraka (Leroi Jones) (1975)

Theaterstücke

Published Written
A GOOD GIRL IS HARD TO FIND (1958); DANTE (1961); THE BAPTISM (1964); DUTCHMAN (1964); THE SLAVE (1964); THE TOILET (1964); EXPERIMENTAL DEATH UNIT no. 1 (1965); A BLACK MASS (1966); GREAT GOODNESS OF LIFE (1967); MADHEART (1967); JELLO (1965); ARM YRSELF OR HARM YRSELF (1967); BLACK SPRING (1967); SLAVE SHIP (1967); HOME ON THE RANGE (1968); POLICE (1968); ROCKGROUP (1969) THE DEATH OF MALCOLM X (1969); FOUR BLACK REVOLUTIONARY PLAYS (1969); INSURRECTION (1969); All Praises to the Black Man (1969) DLOODRITES AND JUNIIES ARE FULL OF (SHHH...) (1970); A FABLE (1971); BA-RA-KA (1972); Black Power Chant (1972) COLUMBIA, THE GEM OF THE OCEAN (1973); A RECENT KILLING (1973); THE NEW ARK´S MOVERIN (1974); THE SIDNEE POET HEROICAL (1975); S-I (1976); THE MOTION OF HISTORY (1977); WHAT WAS THE RELATIONSHIP OF THE LONE RANGER TO THE MEANS OF PRODUCTION? (1979); The Sidney Poet Heroical, in 29 Scenes (1979) AT THE DIM´CRACK CONVENTION (1980); BOY AND TARZAN APPEAR IN CLEARING (1981); WEIMAR 2 (1981); MONEY (1982, with G. Gruntz); PRIMITIVE WORLD (1984, with D. Murray); GENERAL HAG´S SKEEZAG, 1992

Sachbücher

Published Written
CUBA LIBRE (1961); BLUES PEOPLE (1963); HOME - SOCIAL ESSAYS (1966); BLACK MUSIC (1968); TRIPPIN´ - A NEED FOR CHANGE (1969, with L. Neal and A.B. Spellman); A BLACK VALUE SYSTEM (1970); RAISE RACE RAYS RAZE - Essays Since 1965 (1971); STRATEGY AND TACTICS OF A PAN AFRICAN NATIONALIST PARTY (1971); BEGINNING OF NATIONAL MOVEMENT (1972); KAWAIDA STUDIES - THE NEW NATIONALISM (1972); AFRICAN FREE SCHOOL (1974); CRISIS IN BOSTON!!!! (1974); NATIONAL LIBERATION AND POLITICS (1974); TOWARD IDEOLOGICAL CLARITY (1974); THE CREATION OF THE NEW ARK (1975); SPRING SONG (1979); DAGGERS AND JAVELINS - Essays, 1974-1979 (1984); THE AUTOBIOGRAPHY OF LEROI JONES/AMIRI BARAKA (1984); THE ARTIST AND SOCIAL RESPONSIBILITY (1986); THE MUSIC: REFLECTIONS ON JAZZ AND BLUES (1987); A RACE DIVIDED (1991); CONVERSATIONS WITH AMIRI BARAKA, ed. by Charlie Reilly and Maya Angelou (1994); Jesse Jackson & Black People (1996) THE AUTOBIOGRAPHY OF LEROI JONES (1997, rev. edition of The Autobiography of LeRoi Jones, 1984); HOME - SOCIAL ESSAYS (1998, paperback), DIGGING - AFRO AMERICAN BE/AT AMERICAN CLASSICAL MUSIC (1999) The Essence of Reparations (2003)

Gedichtbände

Published Written
SPRING AND SOFORTH (1960); PREFACE TO A TWENTY VOLUME SUICIDE NOTE (1961); THE DEAD LECTURER (1964); BLACK ART (1966); A POEM FOR BLACK HEARTS (1967); BLACK MAGIC (1969); IN OUR TERRIBLENESS (1970); IT´S NATION TIME (1970); SPIRIT REACH (1972); AFRICAN REVOLUTION (1973); HARD FACTS (1976); AM/TRAK (1979); SELECTED POETRY (1979); REGGAE OR NOT! (1982); THOUGHTS FOR YOU! (1984); THE LEROI JONES/AMIRI BARAKA READER (1993); Wise Why´s Y´s - The Griot´s Tale (1995) TRANSBLUESENCY - THE SELECTED POEMS OF AMIRI BARAKA / LEROI JONES 1961-1995 (1995); EULOGIES (1996); FUNK LORE - NEW POEMS 1984-1995 (1996)

Merits

Amiri Baraka wurden zahlreiche Literaturpreise und Ehrungen verliehen, unter anderem ein Stipendium der Guggenheim Foundation und des National Endowment for the Arts, der PEN/Faulkner Award, der Rockefeller Foundation Award for Drama, der Langston Hughes Award des City College of New York, ein Preis für sein Lebenswerk von der Before Columbus Foundation. Sein 1964 uraufgeführtes Theaterstück „Dutchman“ wurde mit dem renommierten Obie-Preis ausgezeichnet.

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

Black Atlantic

(17 September 04 - 15 November 04)

Www

Homepage Amiri Baraka