Abderrahmane Sissako

Article Works
genre(subgenre):
Film (Dokumentarfilm, Video)
created on:
April 26, 2003
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Abderrahmane Sissako wurde 1961 in Kiffa, Mauretanien, geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Mali, studierte an der Filmhochschule Moskau und ging anschließend nach Paris. Sein erster längerer Film, der Dokumentarfilm „Rostov-Luanda“, war 1997 auch auf der Documenta in Kassel zu sehen. Sein Film „Octobre“, der 1993 in der Sowjetunion gedreht wurde, stellt das Thema des Exils exemplarisch dar. Nach zahlreichen Videos realisierte er 1998 seinen ersten Spielfilm „La vie sur Terre“, der in Cannes in der Reihe “Quinzaine des réalisateurs” gezeigt wurde. Halb dokumentarisch, halb fiktiv schildert dieser Film das Dorfleben in Mali, dessen Alltag das Jahrtausendereignis kaum berührt, und reflektiert – aus dem Off formuliert und durch Zitate von Aimé Césaire angereichert – die komplizierte Beziehung zwischen Europa und Afrika. „Heremakono, en attendant le bonheur“ (2001) lief 2002 in Cannes in der Reihe "Un certain regard".In "Bamako" kehrt Sissakou zu seinem Familienhaus in Mali zurück.
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Works

Tiya´s Dream

Film / TV,
2008
Post-production

Bamako

Film / TV,
2006

Heremakono, en attendant le bonheur

Film / TV,
2002

La vie sur Terre

Film / TV,
1998

Rostov-Luanda

Film / TV,
1998

Sabriya

Film / TV,
1997

Africa Dreaming

Film / TV,
1997

Octobre

Film / TV,
1993