V.S. Naipaul

Article Bio Works Merits www
additional name:
Vidiadhar Surajprasad Naipaul
crossroads:
Geschichte, Identität, Moderne, Postkolonialismus, Tradition
genre(subgenre):
Geschriebenes & gesprochenes Wort (Essay, Reisebericht, Reportage, Roman)
region:
America, Caribbean, Europe, Western
country/territory:
Trinidad and Tobago, England (UK)
city:
Chaguanas, Wiltshire
created on:
June 10, 2003
last changed on:
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information provided by:
V.S. Naipaul
V.S. Naipaul www.abc.net.au/rn/arts/atoday/ stories/s357266.htm

Article

Wege in die Welt

V(idiadhar) S(urajprasad) Naipaul, 1932 auf Trinidad geboren, gilt als der herausragendste Prosaautor der englischsprechenden Karibik. 1950 kam er mit einem Stipendium nach England, wo er seit 1954 als freier Schriftsteller lebt. Er schrieb zunächst erfolgreiche Romane und Kurzgeschichten über seine karibische Heimat, reiste dann in Afrika, Indien und Südamerika. Seine Essays und Reiseberichte, die ihn als scharfsinnigen und sensiblen Beobachter ausweisen, machten ihn weltberühmt. Im Jahr 2001 wurde Naipaul mit dem Literaturnobelpreis geehrt.
Vidiadhar Surajprasad Naipaul, 1932 auf Trinidad geboren, gilt als der herausragende Prosaautor der Englisch sprechenden Karibik. 1950 kam er mit einem Stipendium nach England, wo er seit 1954 als freier Schriftsteller lebt. Er schrieb zunächst erfolgreiche Romane und Kurzgeschichten über seine karibische Heimat, bereiste dann Afrika, Indien und Südamerika. Seine Essays und Reiseberichte, die ihn als scharfsinnigen und sensiblen Beobachter ausweisen, machten ihn weltberühmt. Im Jahr 2001 wurde Naipaul mit dem Literaturnobelpreis geehrt.


V.S. Naipaul, der seit 50 Jahren vorwiegend in England lebt, wird in literaturtheoretischen und -kritischen Veröffentlichungen als der herausragende Prosaautor der Englisch sprechenden Karibik bezeichnet. Von seinem Vater beeinflusst, der als Drucker und Journalist tätig war und Kurzgeschichten über das Leben der Inder in Trinidad schrieb, gab es für ihn keine andere Berufswahl als die des Schriftstellers; einen Beruf, den er seit 1954 – zunächst noch durch Arbeiten für das Karibikprogramm der BBC finanziell abgesichert, seit 1957 ausschließlich – ausübt.

Naipaul begann, Romane und Erzählungen über seine karibische Heimat zu schreiben, deren Realismus Raum für die plastische Schilderung überzeugender Charaktere bot, die Paul Theroux 1972 so beschrieb: „Sie sind so viel größer als ihre Umgebung. Sie haben ein scharfes Bewusstsein ihrer selbst, ohne in sich selbst zu ruhen. Wären sie Egoisten, reagierten sie nicht, wie sie es tun, auf alles, was um sie herum geschieht. Sie sind der Reihe nach ernst, ironisch, angespannt, ungefestigt; Sorgen treiben sie nicht zur Verzweiflung, sondern bringen sie zum Nachdenken, denn sie verlassen sich auf ihren Witz. Sie leben an unmöglichen Orten, die Widrigkeiten sind ungeheuerlich, und man fragt sich, wie diese Männer es zu etwas bringen können. Aber sie schaffen es, und deshalb sind sie Helden, entschlossene Zivilisten in der Schlacht. Naipaul zeigt uns, wie sie wachsen, ihr ungeduldiges Streben nach Perfektion, ihre ehrgeizigen Errungenschaften.“

Obwohl Naipaul die Bezeichnung „Commonwealth writer“, was im Deutschen etwa dem „Drittweltautor“ entspräche, vehement zurückwies, weil er die Vorstellung, in einer „Dritten Welt“ hätten sich Geist und Kultur eigenständig entwickeln können, radikal in Zweifel zog, kreisen seine Bücher um die Themen der Entkolonialisierung, der politischen und sozialen Entwicklungen in postkolonialen Gesellschaften, dem Verhältnis von Freiheit und den vermeintlich ungebrochenen Traditionen. Dabei beschreibt er die vielfältigen Prozesse der Selbstfindung und -zerstörung und deren Wirkungen auf Land und Leute.

Mit „Ein Haus für Mr. Biswas“ setzte Naipaul 1961 seinem bereits 1953 verstorbenen Vater ein literarisches Denkmal, das für ihn selbst eine Wende im Schreiben einleitete. Naipaul begann zu reisen und näherte sich in der Fremde seiner eigenen Biografie. War für die Figuren seiner Romane bis dahin der schöpferische Akt des Schreibens ein Akt des Widerstands oder der Klärung gewesen, der sie von den bloßen Tagträumern und Fantasten unterschied, so lässt sich in Naipauls Schreiben nun der Autor als Figur erkennen. In geschliffener Sprache, die einen weltläufigen Skeptizismus verrät und aufgeklärter Distanz, die Naipaul allen Beschreibungen und Urteilen unterlegt, wendet er sich den Gegenständen seiner Betrachtung zu („Auf der Sklavenroute“, 1999). Seine Figuren haben gegen die bestehende Ordnung rebelliert, sind geflohen und heimatlos und geraten bei dem Versuch, ihre Sehnsuchtsuchtsformeln in Wirklichkeit zu bannen und sich dadurch der eigenen Existenz zu vergewissern, in Selbstmitleid, Verzweiflung und Resignation. Naipaul thematisiert Entwurzelung und Rebellion auch als Folge von Sklaverei, untersucht das Paradoxon Freiheit. Allerdings fordert das Leben in Beschädigung seine Mythen: die Unterwerfung unter unerträgliche Lebensverhältnisse beraubt die Menschen ihrer Persönlichkeit und macht sie zu Sklaven, die die Fantasien ihrer Unterdrücker teilen.

Naipauls erste Romane und Erzählungen orientieren sich durchaus am europäischen Erbe des bürgerlich-realistischen Romans. Auch wenn seine Figuren ihre eigenen Formen und Entwicklungsmöglichkeiten behaupten und in ihrer Skurrilität die Gattungsgesetze zu brechen scheinen, so sind sie diesen doch verpflichtet. Noch in „An der Biegung des großen Flusses“ (1979) kann Naipaul seine Themen in der Handlung des Romans und in seinen Protagonisten durcharbeiten, doch mehr und mehr schiebt sich die Frage der Wahrnehmung vor den bloßen Beobachter und Urteilenden und macht den Außenstehenden zum Subjekt.

Die Reiseberichte („Indien – Eine verwundete Kultur“, 1987; „Eine islamische Reise“, 1982; „Land der Finsternis“, 1997) haben durch ihre unnachsichtige Kritik an den bestehenden Zuständen nicht nur in den beschriebenen Ländern sondern auch weit darüber hinaus viel Irritation und Kritik hervorgerufen. Dabei spielte auch Naipauls Polemik gegen den Marxismus, gegen die Theorien Frantz Fanons, gegen die Repressivität in den Befreiungsbewegungen, gegen schwarzen Nationalismus, gegen die Dummheit von Fundamentalisten und das Fehlen von Eigenverantwortlichkeit, gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit keine geringe Rolle, weil sprachliche Schärfe den Angriff verstärkte.

1984 erschien „Prolog zu einer Autobiographie“, zwei Essays, von Naipaul selbst als Berichte, als Schilderungen bezeichnet, die einen Wendepunkt in seinem Schreiben markieren. Er überschreitet Genregrenzen um „die Mitte zu finden“ – in der Welt wie im schreibenden Ich. „Fortan thematisiert er das Verhältnis des Schriftstellers zu seinem Werk und das Schreiben als einen Prozess der Entdeckung der Wahrheit über sich selbst. Schreiben ist für ihn keine Flucht vor der Wirklichkeit, sondern ein Mittel der Selbstkonstruktion. Die Ordnung stiftende literarische Tätigkeit schafft eine kritisch-kreative Distanz zur Vergangenheit und ermöglicht so ihre Bewältigung und einen Neubeginn“ – so charakterisiert Raimund Schäffner Naipauls Arbeit. Im ersten der beiden Berichte schildert Naipaul seinen Werdegang als Schriftsteller, geprägt von den Kindheitserinnerungen an Trinidad und den Vater, der das Thema der Loslösung von hemmenden Traditionen und kulturellen Bindungen vorlebte. Der zweite befasst sich mit Ursprungsmythen und Modernität in einem sich selbst überlassenen Afrika, in dem die Menschen sich ihren Erfahrungen ausliefern.

„Das Rätsel der Ankunft“, der 1987 erschienene, äußerst komplexe und kunstvolle Roman führt diese Entwicklungslinie weiter: das Ich des Autors teilt die Bewegung in der Erfahrung der Wirklichkeit mit. So wird die Konstruktion der Realität deutlich, an die sich Erinnerungen, Reflexionen, Analysen und indirekte Erwartungen heften, um den Sinn für die Wirklichkeit zu schwächen, der dann in der Wahrnehmung der natürlichen und willkürlichen Vorgänge wieder erwacht. „In jener unwahrscheinlichen Umgebung, im uralten Herzen Englands, einem Ort, an dem ich wahrhaft fremd war, fand ich, dass ich eine zweite Chance bekommen hatte, ein neues Leben, reicher und ausgefüllter als jedes, das ich sonstwo gelebt hatte. \... Die Jahre vergingen. Ich genas. Das Leben um mich änderte sich. Ich änderte mich.“ Die musikalische Struktur des Romans, die mitreißende Rhythmik der Sprache und die wiederkehrenden Bilder und Wahrnehmungen machen dieses Buch zu einem Kunstwerk.

Die folgenden Reisebeschreibungen („In den Sklavenstaaten“, 1990 und „Indien. Ein Land in Aufruhr“, 1992) fallen durch die veränderte Haltung des Autors auf, der nun nicht mehr den Anspruch des außen stehenden Analytikers erhebt, sondern quasi aus der Innenperspektive Gespräche, Eindrücke, Haltungen und Meinungen wiedergibt ohne diese zu werten und dabei doch lebhafte und anschauliche Bilder von seinen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen zeichnet. Er schöpft aus seiner individuellen Erfahrung die Fragen, die Kontinuität und Wandel, den fortdauernden Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart und die sich abzeichnende Zukunft betreffen und nicht abschließend beantwortet werden können. Dazu reicht die individuelle Erfahrung nicht aus.

In dem 1994 veröffentlichten Text „Ein Weg in der Welt“ verfährt Naipaul noch radikaler mit den literarischen Genres, die er zu einem aus neun Kapiteln gewobenen Teppich aus autobiografischem, biografischem, geografischem, historischem und fiktivem Material verarbeitet, der das Bild des karibischen Raumes in vielfachen Brechungen gleichsam holografisch erscheinen lässt. Der geopolitische Raum der Karibik mit seinen Fäden in die Regionen der Welt, aus der die Menschen stammen, die ihn beherrschen wollen und die, die den grausamen Herrschaftsformen unterworfen sind und / oder sie unterlaufen, schält sich als Magnet und Referenz für ganz unterschiedliche Charaktere heraus, denen die Achtung nicht versagt werden kann, auch wenn ihr Wirken zweifelhaft gewesen sein mag.

Danach veröffentlichte Naipaul einen Bericht über seine Reisen in islamisierte Länder sowie den Briefwechsel zwischen seinem Vater und ihm. In einem 2000 in New York erschienenen Rechenschaftsbericht, der unter dem Titel „Lesen und Schreiben“ erschien, resümiert Naipaul zunächst seine prägenden Erfahrungen: „Als Kind, das sich im Lesen versuchte, hatte ich das Gefühl, dass ich durch zwei Welten von den Büchern, die sich mir in der Schule und in den öffentlichen Bibliotheken darboten, getrennt war: die Welt des erinnerten Indiens meiner Kindheit und die eher koloniale Welt unserer Stadt. Ich hatte geglaubt, dass diese Schwierigkeiten mit den sozialen und emotionalen Verstörungen meiner Kindheit zu tun hätten – dieses Gefühl, erst lange nach Beginn des Films das Kino zu betreten – und dass die Schwierigkeiten wie weggeblasen wären, wenn ich älter würde. Was ich nicht wusste, selbst nachdem ich meine frühen Romane geschrieben hatte, in denen ich nur mit der Geschichte und den Figuren befasst war und damit, zum Ende zu kommen und die Witze gut anzubringen, war, dass diese beiden Bereiche von Dunkelheit zu meinem Thema geworden waren. Die Arbeit an den Geheimnissen der Fiktion, wobei Umwege die Richtung vorgaben, hatte mich zu meinem Thema geleitet. Aber sie trug mich nicht den ganzen Weg.

In seinem zweiten Essay „Der Schriftsteller in Indien“ zieht Naipaul schließlich Bilanz: „Literatur ist, wie alle lebendige Kunst, immer in Bewegung. Dass die beherrschende Form dauernd wechselt, ist dabei Teil der Lebendigkeit. Keine literarische Form – weder das Shakespearesche Drama, das epische Gedicht, die Komödie der Restaurationszeit, der Essay oder die Geschichtsschreibung – kann lange Zeit auf dem Höchststand der Einbildungskraft überdauern. Wie jedes schöpferische Talent wieder verlischt, so gerät jede literarische Form immer wieder ans Ende dessen, was sie bewirken kann.

Der Roman verpasste dem Europa des neunzehnten Jahrhunderts eine gewisse Art von Neuheit. Das späte 20. Jahrhundert, übersättigt an Neuigkeiten, kulturell höchst verwirrt und, wie während der Jahrhunderte des Römischen Weltreiches, wieder von Völkerwanderungen bedroht, benötigt andere Arten der Interpretation. Der Roman jedoch ahmt immer noch (trotz anderer Erscheinungsformen) das Vorgehen seiner Erfinder aus dem 19. Jahrhundert nach, nährt sich immer noch von der Vision, die sie erschufen und kann die unerbittliche neue Realität geschickt entstellen. Als Form ist er nun abgedroschen genug und beschränkt genug, um gelehrt zu werden. Er begünstigt eine Vielzahl kleiner nahe- und fernliegender Narzissmen, die als Originalität durchgehen und dieser Form ein Trugbild von Leben verleihen. Der Roman ist nur aus Stolz auf sein Alter (und wegen der kommerziellen Werbung) weiterhin der endgültige und höchste Ausdruck von Literatur.“

Naipaul hat mit Erfolg an der Etablierung weitergehender literarischer Formen gearbeitet und der Eindimensionalität stringenter Erzählweisen die unterschiedlichen Perspektiven zeitlicher, räumlicher und personaler Transparenz entgegengesetzt. Damit ist er zu einer wichtigen Stimme geworden, in deren Klang sich die Komplexität unserer Erfahrungen mitteilt.








Author: Beate-Ursula Endriss  

Bio

Vidiadhar Surajprasad Naipaul wurde am 17. August 1932 in Chaguanas auf Trinidad geboren und stammt aus einer Familie indischer Brahmanen, die im 19. Jahrhundert als Kontraktarbeiter in die Karibik gekommen waren. Der Vater war Drucker, Versicherungsangestellter, Journalist und Schriftsteller, ein begeisterter Leser, der nicht nur seinen älteren Sohn, sondern auch den Bruder Shiva (1945–1985) beeinflusste. V.S. Naipaul, wie sich der Schriftsteller nennt, setzte dem Vater mit dem Roman „Ein Haus für Mr. Biswas“ ein bleibendes literarisches Denkmal. Nach Beendigung der Schule in Port of Spain erhielt Naipaul 1950 ein Stipendium für das „University College“ in Oxford und studierte dort vier Jahre lang englische Literatur. Danach arbeitete er im Karibik-Programm der BBC und schrieb an seinem ersten Roman, der 1957 erschien und mit dem „John Llewellyn Rhys Memorial Prize“ ausgezeichnet wurde. 1960, vier Bücher waren bereits erschienen und hatten Erfolg gehabt (1959 hatte Naipaul den „Somerset Maugham Award“ erhalten), begann er – meist mit seiner Frau, einer ehemaligen englischen Kommilitonin – zu reisen: zunächst nach Mittelamerika und Afrika, dann auch nach Indien. Seine Reiseberichte sind aufmerksame Bestandsaufnahmen eines wachen und kritischen Geistes, der sich nicht scheut, offen Probleme und Unzulänglichkeiten anzusprechen – was neben Anerkennung auch die harsche Kritik seiner Leser hervorrief. Die Romane und Kurzgeschichten kreisten zunächst um die karibische Welt und fielen durch die genaue Beschreibung oft skurriler Personen auf; die beiden letzten Romane sind eher autobiografisch gefärbt und weisen auf das Epizentrum seiner Existenz: das Schreiben.

Seinen Hauptwohnsitz hat V.S. Naipaul in England.

Works

The Masque of Africa. Glimpses of African Belief

Published Written,
2010
Alfred A. Knopf

A Writer´s People

Published Written,
2007
Alfred A. Knopf

Die letzte Kolonie

Published Written,
2005
Reisebericht. Claassen: Berlin

Magische Saat

Published Written,
2005
Roman. Claassen: Berlin

Des Nachtwächters Stundenbuch

Published Written,
2004
Erzählungen. Claassen: München

Amerika, Lektionen einer Neuen Welt

Published Written,
2003
Essays. Claassen: München

Literary Occasions

Published Written,
2003
Essays. Picador: London

Das Lesen und das Schreiben

Published Written,
2002
Essays. Claassen: München

Briefe zwischen Vater und Sohn

Published Written,
2002
Briefe. Claassen: München

Jenseits des Glaubens

Published Written,
2002
Reisebericht. Claassen: München

The Writer and the World

Published Written,
2002
Essays. Knopf: New York

Ein halbes Leben

Published Written,
2001
Roman. Claassen: München

Auf der Sklavenroute. Meine Reise nach Westindien

Published Written,
1999
Reisebericht. Hoffmann und Campe: Hamburg

Land der Finsternis. Fremde Heimat Indien.

Published Written,
1997
Reisebericht. Hoffmann und Campe: Hamburg

Ein Weg in die Welt

Published Written,
1995
Roman. Hoffmann und Campe: Hamburg

Dunkle Gegenden

Published Written,
1995
Essays. Eichborn: Frankfurt am Main

Das Rätsel der Ankunft

Published Written,
1993
Roman. Kiepenheuer & Witsch: Köln

Indien : ein Land in Aufruhr

Published Written,
1992
Reisebericht. Kiepenheuer & Witsch: Köln

In den Sklavenstaaten. Eine Reise

Published Written,
1990
Reisebericht. Kiepenheuer & Witsch: Köln

Prolog zu einer Autobiographie

Published Online,
1984
Autobiographie. Kiepenheuer & Witsch: Köln

Der mystische Masseur

Published Written,
1984
Roman. Kiepenheuer & Witsch: Köln

Eine islamische Reise: unter den Gläubigen

Published Written,
1982
Reiseberichte. Kiepenheuer und Witsch: Köln

Three Novels

Published Written,
1982
Erzählungen. Knopf: New York

Meine Tante Goldzahn

Published Written,
1981
Erzählungen. Kiepenheuer und Witsch: Köln

Ein Haus für Mr. Biswas

Published Written,
1981
Roman. Kiepenheuer und Witsch: Köln

An der Biegung des großen Flusses

Published Written,
1980
Roman. Kiepenheuer und Witsch: Köln

A Congo Diary

Published Written,
1980
Tagebuch. Sylvester & Orphanos: Los Angeles

The Return of Eva Peron

Published Written,
1980
Reportagen und Essays. Knopf: New York

A Bend in the River

Published Written,
1979
Roman. Knopf: New York

Indien – Eine verwundete Kultur

Published Written,
1978
Reisebericht. Europabuch-AG: Zug

The Perfect Tenants – The Mourners

Published Written,
1977
Erzählungen. Cambridge University Press: Cambridge

Guerillas

Published Written,
1976
Roman. Ingse-Verlag: Zug

Wahlkampf auf karibisch

Published Written,
1975
Roman. Ingse-Verlag: Zug

Herr und Sklave

Published Written,
1974
Roman. Ingse-Verlag: Zug

Sag mir, wer mein Feind ist

Published Written,
1973
Erzählungen. Ingse Verlag: Zug

The Overcrowded Barracoon and Other Articles

Published Written,
1972
Essays und Kritiken. Deutsch: London

The Loss of El Dorado

Published Written,
1969
Reisebericht. Deutsch: London

The Mimic Men

Published Written,
1967
Roman. Deutsch: London

Blaue Karren im Calypsoland

Published Written,
1966
Erzählungen. Erdmann: Herrenalb

Mr. Stone and the Knights Companion

Published Written,
1963
Roman. Deutsch: London

Miguel Street

Published Written,
1959
Erzählungen. Deutsch: London

The Suffrage of Elvira

Published Written,
1958
Roman. Deutsch: London

Merits

Naipaul wurde vielfach ausgezeichnet: er erhielt u.a. 1968 den „W. H. Smith Award“; 1971 den renommierten „Booker Prize“; 1980 den „Bennett Award“, 1983 den „Jerusalem Prize“, 1986 den „T. S. Eliot Award“, 1989 auf Trinidad das „Trinity Cross“. 1990 wurde Naipaul in den Adelsstand erhoben und 1993 mit dem „David Cohen British Literature Prize“ geehrt. Im Jahr 2001 wurde Naipaul der Literaturnobelpreis verliehen.

Www

Interview im Guardian

Pride and prejudice - part one
He went from a family joke to the greatest writer in the English language ... and, to many of his peers, a thoroughly nasty piece of work. But is Nobel laureate VS Naipaul finally ready to make peace with the world?

Interview in Frontline

"A literary Brown Sahib". 9. November 2001 zur Nobelpreisverleihung

Interview im Spiegel

"Ich kämpfe gegen das Dunkel" - Der in Großbritannien lebende Schriftsteller V. S. Naipaul über den Literatur-Nobelpreis, den er diesen Montag in Stockholm entgegennehmen soll, seinen Zorn auf den kriegerischen Islamismus und seinen jüngsten, nun auf Deutsch erscheinend