Bethan Huws

Article Bio Works Merits Projects
genre(subgenre):
Bildende Kunst (Film, Fotografie, Installation, Objektkunst, Zeichnung)
region:
Europe, Western
country/territory:
England (UK), Germany, Wales (UK)
created on:
January 2, 2012
last changed on:
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Article

Kunst als Übersetzung

Das Werk von Bethan Huws ist stark von ihrer walisischen Herkunft geprägt, vom ländlichen Leben in ihrer Kindheit, ihrer walisischen Muttersprache und deren Eigenständigkeit gegenüber dem in Großbritannien dominierenden Englisch. Als konzeptuelle Künstlerin in der von Marcel Duchamp geprägten Tradition, für die Sprache(n), ihre Übersetzbarkeit und linguistische Fragestellungen von großer Bedeutung sind, reflektiert sie mit verschiedenen ästhetischen Mitteln – Texten, Zeichnungen, Objekten, Filmen – über Inhalt und Bedeutung von Kunst sowie über menschliche Beziehungen. Ihre visuell oder akustisch materialisierten Artefakte funktionieren lediglich als Katalysatoren. Der eigentliche künstlerische Akt liegt im denkenden Reflektieren, das vom Betrachter auf assoziative Weise nachvollzogen und weiterentwickelt werden kann.
Bethan Huws ist eine walisische Künstlerin. Der Verweis auf ihre Herkunft demonstriert die entscheidende Bedeutung, die diese für Biografie und Werk besitzt. Das keltische Fürstentum Wales, Anfang des 15. Jahrhunderts von England erobert, gehört heute zu Großbritannien. Es besitzt ein starkes nationales Selbstbewusstsein mit eigener Kultur und Sprache. Aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof, ist Huws nachhaltig vom Leben in ländlicher Umgebung geprägt. Dazu gehört auch die walisische Sprache, die sich radikal vom Englischen unterscheidet, das für Huws eine Fremdsprache darstellt. Sprache wird im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung zu einer zentralen Instanz ihres Werkes. Sie sieht sie in Analogie zur Kunst, gleichsam auch als Grundlage oder Ursprung künstlerischen Denkens.

Zur Rolle der von ihr genutzten Sprachen schreibt sie: "Insofern ist meine erste Lage oder Hautschicht walisisch, meine zweite englisch und meine dritte französisch, und zuweilen bewegen sich diese gegeneinander wie Kontinentalplatten." Sprache steht im engen Zusammenhang mit dem Akt des Übersetzens, den die Jury des ihr verliehenen B.A.C.A 2006 Award als zentrales Element ihres Werkes definiert: "Übersetzung im weitesten Wortsinne. Übersetzungen von der einen Sprache in die andere, Übersetzung zwischen verschiedenen Kulturen, Übersetzungen von Erfahrungen in Konzepte und andersherum. Ausgehend von einem sehr persönlichen Verständnis der Konzeptkunst, entwickelte sie ein ein vielschichtiges Werk ..."

Bethan Huws arbeitet mit verschiedenen künstlerischen Mitteln, wobei meist nicht das Einzelwerk für sich steht, sondern Teil einer Installation bildet. Sie unternimmt Eingriffe in den Raum, verwendet Texte, macht Zeichnungen, Objekte und Filme. Sie steht damit in der Tradition einer konzeptuell angelegten Kunst, die sie auf poetisch-humorvolle Weise subtil weiterführt. Besonders das Werk von Marcel Duchamp, einem der maßgebenden Künstler des 20. Jahrhunderts, bildet eine immer wieder neu reflektierte Ausgangsbasis, wobei dessen Ready-mades, für künstlerische Zwecke umgedeutete Alltagsgegenstände, eine große Rolle spielen. Daneben findet Huws auch bei René Magritte, Piero Manzoni, Yves Klein, Carl Andre, Marcel Broodthaers oder On Kawara wichtige Anknüpfungspunkte für ihr eigenes Schaffen.

Die ersten Arbeiten Bethan Huws stellen eine direkte räumliche Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsort dar, eine neue Art "ortsspezifischer Kunst". So entfernte sie zum Beispiel alle Arbeitsspuren von einem bestimmten Teil des Fußbodens in ihrem Atelier ("Scraped Floor", 1987), platzierte rote Weintrauben auf einer Glasscheibe in der hintersten Ecke eines Lagerraumes, errichtete einen nachträglichen Einbau eines Raumes ein zweites Mal, legte in einem Teil einer Galerie einen Teppichboden aus oder ließ in einem Raum einen zweiten Parkettboden legen. Dabei geht es der Künstlerin nicht um die gegenständlichen Veränderungen als solche noch um deren körperliche Erfahrung, sondern um die Herstellung eines räumlichen Ganzen, dessen Wahrnehmung einem Akt des Denkens gleicht. "Das Werk wird erfüllt in der geistigen Konstruktion eines exemplarischen Ortes." Gleiches gilt auch für folgende Textarbeiten, sie sind "das sprachliche Registrieren phänomenaler Einzelheiten, die Verdoppelung eines Gedankens, des Denkens seines Ortes."

Seit Beginn der 1990er Jahre beginnt Bethan Huws Sprache in ihre Kunst einzubeziehen und Texte in verschiedener Form zu verwenden. Es sind auf Papier geschriebene Texte, die an der Wand befestigt werden, direkt auf die Wand geschriebene Texte oder auf Faltblätter oder Metalltafeln gedruckte Texte. "The Lake Piece" (1991) besteht zum Beispiel aus Texten auf Papierbögen, von der Künstlerin beschrieben und an den Wänden eines Ausstellungsraumes befestigt. Die minutiöse beobachtende Darstellung eines Sees lässt diesen in den Köpfen des Betrachters erstehen, keinen bestimmten, sondern die Erfahrung von See schlechthin. Beim "Haus Esters Piece" (1993) wird der Ausstellungsraum in dem von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Gebäude, ursprünglich eine Villa, sogar leer gelassen. Der Besucher kann ein von Huws entworfenes Faltblatt mit Textfragmenten von Huws nehmen, dessen Lektüre analog zur Raumerfahrung die Annäherung an ein Kunstwerk herzustellen vermag. "Das Wort" (1998) ist eine in der Landschaft aufgestellte Texttafel im Umkreis des Schweizer Ortes Appenzell, die eigene soziale Erfahrungen von Landleben formuliert. "Ihre Arbeit besteht im Zueinanderfügen von Landschaft und Text. Sie besteht im Nahebringen von genießender Anschauung der Natur und Nachdenken darüber, was das Menschliche ausmacht."

Neben den Texten entstehen auch zahlreiche Aquarelle. Die meist einfarbigen, mit wenigen Pinselstrichen sehr bestimmt im weiten Raumes des Blattes platzierten, eher zeichnerischen denn malerischen, einfachen Darstellungen haben gegenständlichen Charakter, der sich mehr dem Gemeinten annähert denn genau repräsentiert. Erinnerungen an die ländliche Kindheit, an Tiere und Pflanzen, an vertraute Menschen und Handlungen, an bestimmte Orte und Stimmungen werden von der Künstlerin assoziativ angedeutet. Es sind Versuche, Erfahrungen lebendig werden zu lassen, ohne sie bildnerisch beschreiben zu wollen. In diesen Kontext gehören auch die winzigen Boote aus Binsenstengel, die Huws häufig als reale Objekte in Vitrinen präsentiert und die in konzentrierter zeichenhafter Form an kindliche Tätigkeiten und Erlebnisse anknüpfen. Aquarelle wie Objekte entsprechen Hieroglyphen, die die Vorstellung von etwas Ursprünglichem evozieren wollen.

Seit 1998 verwendet Bethan Huws die für sie typischen so genannten Wort-Vitrinen. Sie bestehen aus handelsüblichen verglasten Metallkästen mit schwarzer Rückwand. Auf ihr können helle Plastikbuchstaben angebracht und damit Worte oder Texte gebildet werden. Sie dienen im geschäftlichen oder institutionellen Alltag als Anzeigetafeln. Von Huws werden sie im Sinne eines Ready-made für eigene wortspielerische Zwecke genutzt, die einen witzigen, hintergründigen oder nachdenklich machenden Charakter besitzen. Von der Rolle des Künstlers handeln etwa die Sätze: "THAT ARTISTS DON´T HAVE MUCH TO SAY: PROVES THAT THEY ARE SPEAKING" (Dass Künstler nicht viel zu sagen haben: beweist, dass sie ihre Stimme erheben) und "AS SELFISH AS A PAINTER" (So egoistisch wie ein Maler). Die Wort-Vitrine "LLWYNCELYN" wird erst verständlich, wenn man die englische Übersetzung des walisischen Wortes kennt (Hollywood), dessen Erkennungswert sogleich eine Kette von Assoziationen auszulösen vermag.

Mit "THIS IS NOT A PIPE: IS CORRECT. IT´S A PAINTING" oder "PISS OFF, I´M A FOUNTAIN" bezieht sie sich auf ein berühmtes Gemälde von René Magritte bzw. ein Ready-made Marcel Duchamps, um deren Vexierspiel mit der Wahrnehmung, dem Verhältnis von Gegenstand und seiner Darstellung, auf eine neue Ebene der Reflexion zu heben. Als sie einmal in unmittelbarer Nähe zu einem Werk On Kawaras ausstellte, bezog sie sich in ihrer Arbeit direkt auf dessen Datumsbilder. Ihr "ON/ON KAWARA/31.032006", in dem die englische Präposition mit dem Vornamen des japanischen Künstlers korrespondiert, ergänzte sie um den Text: "Fully aware of all that/passes in the world around him, On Kawara chooses to sit/stand/quietly painting his painting".

Neben ihren Textarbeiten, Objekten und Zeichnungen, die im Zentrum ihres Werkes stehen, hat Bethan Huws, vor allem in den letzten Jahren, auch mehrere, höchst unterschiedliche Filme geschaffen. Es handelt sich um "Singing for the Sea" (1993), "ION ON" (2003), "The Chocolate Bar" (2006), "Fountain" (2009) und "A Marriage in the King´s Forest" (2009). Keinem von ihnen liegt eine erzählerische Struktur zugrunde. Sie alle haben eher symbolischen Charakter und versuchen auf verschiedenen sinnlich-mentalen Ebenen die Essenz von Kunst und Konzeptkunst im Besonderen einzufangen.

In dem rund 13-minütigen 16 mm-Film "Singing for the Sea" singt und tanzt eine achtköpfige Frauengruppe aus dem bulgarischen Bergdorf Bistritsa vor der Kulisse einer Meeresbucht. Schafhirten, Wälder und junge Mädchen bilden die Themen der traditionellen Lieder, die mit einem offenen, asynchronen Rundtanz verbunden werden. Die unterschiedlichen Klänge und Bewegungen der Frauen mischen sich auf eigentümliche Weise mit dem Meeresrauschen und dem Tanz der Wellen.

Eine ähnliche räumliche Verschiebung findet in Huws´ bisher letztem, 25-minütigen Film "A Marriage in the Forest" statt, der die Hochzeitsfeier eines jungen Paares mit den Augen eines herumlaufenden Zaungastes darstellt. Allmählich ändert sich die Perspektive. Das gesellschaftliche Ritual verlagert sich aus einem Ballsaal heraus in eine Waldlandschaft. Innen und Außen, Kultur und Natur, Zeit und Zeitlosigkeit vermengen sich und übertragen das Geschehen in ein neues Beziehungsgefüge.

Der fast einstündige 35 mm-Film "ION ON", den Huws eine "kritische Komödie" nennt, zeigt den Schauspieler Gerard James Smurthwaite, der sich in einer einsamen abgelegenen Ruinenlandschaft von Sardinien bewegt. In 45 Szenen spricht er fiktive Dialoge zwischen einem Künstler und einem Kurator, so zum Beispiel: "Was ist ein Kunstwerk?" "Oh, ich weiß nicht, nur Künstler machen so was." "Ah, ich verstehe. Geben solche Künstler dir Werte für das Leben?" "Nun – nein. Das gilt nur für die Werke. Nicht das Leben." Auf diese Weise entsteht ein dichtes Geflecht aus Reflexionen über Kunst und ihr historisch bestimmtes Verhältnis zu Leben und Öffentlichkeit.

Auch "Chocolate Bar", ein 35 mm-Film von 7.30 Minuten Dauer, basiert auf genau inszenierten Dialogen, die vom Schauspieler Rhys Ifans, in alter walisischer Tracht gekleidet, gesprochen werden. Er spielt sich selbst und zwei andere Personen an drei Schauplätzen. Ausgangspunkt sind die Worte "Mars" und "Bar" und ihre verschiedenen, auch Übersetzungen geschuldeten Bedeutungsebenen, die die Figuren aneinander vorbeireden lassen. Eine weitere, kunsthistorische Ebene kommt durch Duchamps Ready-made "Porte-bouteille" von 1914 hinzu, dem berühmten Flaschentrockner, der in einer von Huws nachempfundenen Version aus Neonröhren im Hintergrund der Szenen auftaucht.

Marcel Duchamp bildet auch für den ebenfalls 7,30 Minuten langen 16 mm-Film "Fountain" eine zentrale Rolle, in dem 49 in Italien gefilmte Brunnen auftauchen. Titel und Thema stellen sowohl eine Verbindung zum Wasserfall in Duchamps letztem Werk "Étant donnés" (1946-66) dar, als auch zu seinem frühen Ready-made "Pissoir Fountain"von 1917. Das Plätschern des Wassers im Film vermischt sich mit der Stimme der Künstlerin, die über die mythologische und symbolische Bedeutung der Brunnen sowie über Äußerungen Duchamps reflektiert. Der Film steht in enger Beziehung zur Ausstellungsinstallation "Reading Duchamp" im Haus der Kulturen der Welt. Zu sehen sind neun großformatige Fotografien von Brunnen, Tintendrucke auf Hahnemühle-Papier, die Huws 2001 als Vorbereitung zum Film in Rom aufnahm. Ihnen stehen sieben in Vinyl auf die Wand aufgetragene Texte zur Seite, die sich mit Werken, Titeln und Sprachspielen Duchamps auseinandersetzen. Was im Film miteinander verbunden ist, steht hier als Bild und Text nebeneinander und fügt sich erst im Kopf des Betrachters zusammen.
Author: Michael Nungesser

Bio

Bethan Huws wurde 1961 in Bangor in Wales geboren. Sie wuchs in Nordwales mit den Sprachen Walisisch und Englisch auf, später lernte sie auch Französisch. Sie studierte in London 1981 bis 1985 am Middlesex Polytechnic und 1986 bis 1988 an der Royal College of Art. Ihre Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen: u.a. Kunsthalle Bern (Bern), Museum für Moderne Kunst (Frankfurt/Main), Kolumba Kunstmuseum und Museum Ludwig (Köln), Kaiser Wilhelm Museum (Krefeld), Leeds City Art Gallery (Leeds), Le Centre National D´Art et de Culture Georges Pompidou, Musée national d´Art Moderne (Paris) und Kunstmuseum St. Gallen (St.Gallen). Bethan Huws lebt in Paris und Berlin.

Works

Veröffentlichungen

Established,
2012
Marion Ackermann, Zu den neuen Arbeiten von Bethan Huws, in: Bethan Huws – Federn, München 2000 (Katalog Städtische Galerie im Lenbachhaus); Penelope Curtis u. a. (Hrsg.), Bethan Huws. Selected textual works 1991?2003, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König 2003 (Buch zur Ausstellung Kunsthalle Düsseldorf); Julian Heynen (Hrsg.), Bethan Huws. Watercolours, Krefeld: Krefelder Kunstmuseum 1998 (Buch zur Wander-Ausstellung in Krefeld, Bern und Llandudno); Ineke Kleijn (Hrsg.), Bethan Huws. B.A.C.A. 2006 Award, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König 2006 (Katalog Bonnefantenmuseum); Ulrich Loock (Hrsg.), Bethan Huws. Works 1987-1991, Bern: Kunsthalle Bern / London: Institute of Contemporary Arts 1991 (Katalog); Ulrich Loock, Bethan Huws: Werke - das Erdenken eines Ortes, in: Gemischtes Doppel: Maria Eichhorn, Marcus Geiger, Bethan Huws, Hartmut Skerbisch, Wien: EA-Generali Foundation und Wiener Secession 1992, S. 83-87 (Katalog) Gregory Salzman und Hans-Rudolf Reust, Bethan Huws - Illocution, Oakville: Oakville Galleries / Paris: Dieter Association 2001 (Katalog)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Established,
2012
2011 "Kunst und Philosophie", Neuer Berliner Kunstverein (Kurator: Marcus Steinweg), Berlin; "Spiele im Park", Kunst im Garten der Villa Schöningen (Kuratoren: Max Hollein und Martin Engle), Potsdam 2010 "Noli me tangere!", KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Köln; "Louise Lawler - Allan McCollum - Bethan Huws", Galerie Isabella Czarnowska, Berlin 2009 "VOIDS - eine Retrospektive über leere Ausstellungen", Kunsthalle Bern, Bern; "Bethan Huws - Elke Krystufek - Marjetica Potr?", Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, Schloss und Schlosspark Grafenegg (Kuratorin: Brigitte Huck); "The Making of Art", Schirn Kunsthalle Frankfurt (Kuratorin: Martina Weinhart), Frankfurt am Main 2008 "ART, PRICE AND VALUE. Contemporary art and the market", Palazzo Strozzi, CCCS Centro di Cultura Contemporanea Strozzina (Kuratoren: Piroschka Dossi, Franziska Nori), Florenz, Italien "TINA B. – The Prague Contemporary Art Festival", Prag, Tschechien; 7th Shanghai Biennale, Shanghai, China 2007 "Learn to Read", Tate Modern, London, Großbritannien "MARTa schweigt. Garde le silence, le silence te gardera. Die Kunst der Stille von Duchamp bis heute. Das Mysterium der Etrusker", MARTa Herford, Herford 2006 "Mental-Image", Kunstmuseum St. Gallen (Kurator: Konrad Bitterli), St. Gallen, Schweiz 2005-06 "A Brief History of Invisible Art", Wattis Institute for Contemporary Arts, CCA (California College of the Art) (Kurator: Ralph Rugoff), San Francisoc, USA 2005 "Over & Over, Again & Again", CAC - The Contemporary Art Centre (Kuratorin: Hanna Firth), Vilnius, Litauen 2004 9. Triennale Kleinplastik. "Ich will, dass Du mir glaubst!" (Kuratoren: Jean-Christoph Ammann, Natalie de Ligt), Fellbach 2003 50 Biennale di Venezia, Walisischer Pavillon (Kuratoren: Michael Nixon und Patricia Fleming), Venedig, Italien 2002 "Zeitmaschine / Time Machine", Kunstmuseum Bern (Kurator: Hans Rudolph Reust), Bern, Schweiz 2001 "Sammlung Thomas Olbricht", Neues Museum Weserburg, Bremen 2000 "Mixing Memory and Desire", Kunstmuseum Luzern, KKL (Kultur- und Kongresszentrum Luzern) (Kurator: Ulrich Loock), Luzern, Schweiz 1999 "Vergiß den Ball und spiel weiter", Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg 1998 "New Art from Britain", Kunstraum Innsbruck, Innsbruck, Österreich 1997 "Skulptur-Projekte in Münster" (Kurator: Kasper König), Münster; "Niemandsland", Haus Lange und Haus Esters (Kurator: Julian Heynen), Krefeld 1994 "Welt - Moral", Kunsthalle Basel (Kurator: Thomas Kellein), Basel, Schweiz 1992 "Gemischtes Doppel: Maria Eichhorn, Marcus Geiger, Bethan Huws, Hartmut Skerbisch", Wiener Secession (Kuratoren: Hildegund Amanshauser, Helmut Draxler, Kasper König, Kristian Sotriffer), Wien, Österreich

Einzelausstellungen (Auswahl)

Exhibition / Installation
2011 "Reading Duchamp" - Labor Berlin 7 (Kuratorin: Valerie Smith; Katalog), Haus der Kulturen der Welt Berlin; "Films", BAWAG Contemporary, Wien, Österreich; "Black and White Animals", Centre international d’art et du paysage de l’île de Vassivière (Kurator: Chiara Parisi), Beaumont-Du-Lac, Frankreich 2010 "Zeichnungen", Museum Ludwig (Kurator: Julia Friedrich), Köln ; Kestner Gesellschaft, Hannover 2009 "FOUNTAIN", Museu de Serralves, Museu de Arte Contemporânea Fundação de Serralves (Kurator: Ulrich Loock), Porto, Portugal 2008 Yvon Lambert, Paris, Frankreich 2007 Kunstverein / Kunstmuseum St.Gallen (Katalog), Schweiz 2006 "B.A.C.A. EUROPE 2006. Biennial Award for Contemporary Art", Bonnefantenmuseum, Maastricht (Katalog), Maastricht, Niederlande; "Filme", Institut für Kunst und Medien der HGK, Zürich, Schweiz; Galerie Friedrich, Basel, Schweiz 2005-06 "The Chocolate Bar", Chapter Arts Centre, Cardiff, Wales 2004 "ION ON, Singing for the Sea", Tate Modern, London, Großbritannien; Galerie Tschudi, Glarus, Schweiz 2003 "Word-Vitrines", K21, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Galerie Friedrich, Basel, Schweiz; "Foyer", Kunsthalle Düsseldorf (Katalog), Düsseldorf; "ION ON", Chapter Arts Centre, Cardiff, Wales 2002 Produzentengalerie Hamburg, Hamburg 2001 "On What", The Henry Moore Foundation, Henry Moore Institute, Leeds, Großbritannien; Yorkshire Sculpture Park, Bretton Hall, Wakefield, Großbritannien; Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen 2000-01 "Dialoge zur Zeichnung", Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau (Kuratorin: Marion Ackermann), München 2000 Galerie Friedrich, Bern, Schweiz 1999 Bonakdar Jancou Gallery, New York, USA; Produzentengalerie Hamburg, Hamburg; Kunsthalle Nürnberg; Nürnberg; Schmidt Contemporary Art, St.Louis, USA; "Illocution", Oakville Galleries (Katalog), Oakville, Kanada 1998-99 "Watercolours", Oriel Mostyn Art Gallery (Katalog), , Llandudno, Wales; "Watercolours", Kunstmuseum Bern (Katalog), Bern, Schweiz; "Watercolours", Kaiser Wilhelm Museum (Katalog), Krefeld 1998 "White³", Gallery Poo Poo, Bank, London, Großbritannien; 1997 Galerie Hollenbach, Stuttgart; Galerie Friedrich, Bern, Schweiz 1996 Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe 1994 Galerie Luis Campaña, Köln 1993 Museum Haus Esters (Katalog), Krefeld; "The Bistritsa Babi. A Work for the North Sea" (Organisation: Artangel, London) (Katalog), Alnwick, Großbritannien; Galerie Friedrich, Bern, Schweiz 1992 Galerie Luis Campaña, Frankfurt am Main; Produzentengalerie Hamburg, Hamburg; Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe 1991 Galerie Luis Campaña, Frankfurt am Main; Institute of Contemporary Arts (Katalog), London, Großbritannien 1990 Kunsthalle Bern (Katalog), Bern, Schweiz 1989 Riverside Studios Gallery, London, Großbritannien

Merits

2007-2008
Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Berlin
2006
B.A.C.A. (Biennial Award for Contemporary Art) 2006 Europe, Bonnefantenmuseum, Maastricht
2004
Ludwig-Gies-Preis für Kleinplastik der Letter Stiftung, Köln
1999-2000
The Henry Moore Sculpture Fellowship, The British School at Rome
1998
Kunstpreis der Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

Labor Berlin

(01 January 10 - 12 January 14)