Shirin Neshat

Article Bio Works Projects Images
crossroads:
Gender, Islam, Moderne
genre(subgenre):
Bildende Kunst (Fotografie, Videokunst)
region:
Middle East, America, North
country/territory:
Iran (Islamic Republic of), United States of America
city:
New York
created on:
May 12, 2003
last changed on:
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Article

Fort über das Meer

Kaum ein anderer Künstler des Irans ist gegen Ende der neunziger Jahre so schnell bekannt geworden wie die in New York lebende Shirin Neshat. In ihren Fotografien und Videos bearbeitet sie Gegensätze: zwischen westlicher und islamischer Kultur, Männern und Frauen, öffentlichen und privaten Räumen, Gesetzen und Begehren, Archaik und Moderne. Was in der Erfahrung und der politischen Realität zunehmend auseinanderdriftet, erhält in der choreografischen Erzählweise Neshats einen ästhetischen Ton der Versöhnung.
Am Anfang stand ein Schock. 1990 besuchte Shirin Neshat, die ihr Geburtsland Iran mit 17 Jahren verlassen hatte, um in Kalifornien zu studieren, das erste Mal ihre Familie wieder. Die persische Kultur, die sie 16 Jahre lang als Heimat in ihrer Erinnerung bewahrt hatte, erwies sich ihr mit einem Mal als verloren. „Die persische Kultur basiert auf ganz anderen Werten als die muslimische, sie ist weniger rigide, viel poetischer, viel literarischer, es ist eine sehr alte Tradition. Die neue Regierung brachte eine strenge, pure Form des Islam ins Land; sie haben versucht, die persische Geschichte auszuradieren und durch eine allgemeine, islamische Kultur zu ersetzen" (zit. nach: „Aufbruch in die islamische Moderne", in: Art, Das Kunstmagazin, 2000, Nr. 4, S. 24).

In ihren Fotografien und Videos arbeitet sie seitdem an einer Bildwelt, in der die Spannung zwischen dem Reichtum der persischen Kultur und den strengen Beschränkungen des Alltags in der Gegenwart der Islamischen Republik Iran einen tiefen Resonanzraum bildet, der in der Rezeption bisher nur wenig ausgelotet wurde. Mit ihrer fotografischen Serie „Women of Allah" (1993 - 1997) tauchte sie zuerst in den Galerien New Yorks und Europas auf. Mit ihren Video-Installationen war sie seit 1998 in vielen Museen der Welt zu Gast. Aber bis auf die Beteiligung an einer Gruppenausstellung im French Institut in Marokko (2001) fanden alle Veröffentlichungen jenseits islamisch geprägter Länder statt. Auch die meisten ihrer Interpretatoren kommen aus der westlichen Kultur. Für sie bleibt zum Beispiel der Text, mit dem Shirin Neshat Gesichter, Fußsohlen und Hände der Frauen in ihren Fotografien beschrieben hat, kalligrafisches Ornament. Man weiß zwar, es handelt sich um Zeilen zeitgenössischer Dichterinnen in der Landessprache Farsi – aber lesen können die meisten Rezipienten von Shirin Neshats Werken die Gedichte nicht. In diesem Moment einer – noch – nicht entschlüsselten Botschaft liegt eine Option für die Zukunft: Erst wenn Neshats Bilder in beiden Welten gesehen werden, entfaltet sich der volle Sinn ihrer Arbeit.

Shirin Neshat ist in einem interkulturellen Kontext bekannt geworden. Ihre Vermittlung zwischen den Kulturen ist kein Versuch einer Übersetzung, sondern eine Arbeit mit den Widersprüchen. Sie ist sich der Grenzen der politischen Machtstrukturen und der Ökonomie des Kunstmarktes, die bisher den Erscheinungsraum ihrer Werke bestimmen, bewusst: Dennoch beziehen ihre Arbeiten ihre visuelle und poetische Kraft aus der Imagination, frei von diesen Beschränkungen zu sein.

In der Serie „Women of Allah" betonen oft schon die Titel den Gegensatz zwischen innerem Text, visualisiert in den kalligrafisch überschriebenen Gesichtern und Händen, und einem öffentlichen Redeverbot. In „Speechless" schiebt sich ein Gewehrlauf zwischen das Tuch, das die Haare bedeckt, und dem schönen Gesicht einer Frau, das mit einem feingesponnenen Netz der Schrift überzogen ist. In „Rebellious Silence" teilt der kalte Stahl der Waffe Gesicht und den dunklen Torso einer Frau in eine Licht- und eine Schattenseite. Die Kleidung und die Bewaffnung stellen zum einen eine Erinnerung an die Rolle der Frauen in der Revolution her, die in der „Armee Gottes" kämpften; zum anderen schützt ihre Wehrhaftigkeit einen inneren und unbetretbaren Raum, der mit ihren Körpern identisch scheint. Die Spannung zwischen Rückzug und Kampfbereitschaft, Verborgenem und Sichtbarem, Erotik und Aggressivität ist sehr groß und vieldeutig in diesen Bildern, die zugleich mit einem äußerst reduzierten Vokabular auskommen, das sich an den Grenzen der kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Kodizes der islamischen Gesellschaft orientiert. Deshalb kann Shirin Neshat zu Recht behaupten, an einem „bildlichen Diskurs zum Thema Feminismus und zeitgenössischer Islam" zu arbeiten, auch wenn sie eingrenzend hinzufügt, „nicht als Expertin" sondern als „leidenschaftliche Forscherin" zu handeln (zitiert aus einem Interview mit Gerald Matt aus dem Katalog „Shirin Neshat", Kunsthalle Wien und Serpentine Gallery, London, 2000).

In „Turbulent", einem 1998 entstandenen Video, wird die Trennung zwischen dem öffentlichen Raum der Männer und einem noch nicht in der gesellschaftlichen Realität, wohl aber in der Kunst und der Musik vorweggenommenen Raum der Frauen zum Thema. Auf zwei Leinwänden, die sich gegenüberliegen, treten ein Sänger und eine Sängerin auf. Er singt ein Lied aus dem 13. Jahrhundert, mit dem Rücken zu seinem Publikum und der Kamera, die ihre Position nicht verändert, zugewandt. Die Sängerin dagegen, die in einem leeren Zuschauerraum ihre Stimme zu gewaltigen Lautkaskaden aufsteigen lässt und sich in trauernden und heftigen Tönen wiegt, wird von der Kamera umkreist, bis der Betrachter selbst in diesem Strudel versinkt. Ohne Worte und ohne einer Sprache anzugehören, bleibt ihr Gesang abstrakt; verbindet aber dennoch in seiner Struktur die klassische Kunst Persiens, der auch der Sänger angehört, mit einer großen Emotionalität und weiblichen Erotik der Stimme. Für dieses Video hat Shirin Neshat erstmals mit der Komponistin und Sängerin Sussan Deyhim zusammengearbeitet, die ebenfalls aus dem Iran stammt und in New York lebt.

Der Gegensatz von Erstarrung und Entfesslung, ritueller Strenge und ungeregeltem Strömen, prägt auch das Video „Rapture" von 1999, ebenfalls in schwarz-weiß und in Marokko gedreht. Wieder treten Männer und Frauen auf, diesmal beide in großen Gruppen, auf zwei getrennten Schauplätzen. Die Männer bewegen sich durch eine steinerne Festung, deren Torbögen, schmale Durchgänge zwischen hohen Mauern und hochgelegene Umgänge zwischen Zinnen und Kanonen den Duktus ihrer Handlungen bestimmen. Sie kommen in Kreisen zusammen, steigen über Leitern, nehmen Position an der Grenze der Mauern an. Die Architektur verkörpert das Gesetz ihrer Bewegung und ihres Spielraums. Die Frauen außen dagegen flattern in der wüsten Landschaft auf wie ein Schwarm, sammeln sich in einem leeren Feld, die beschriebenen Hände – bittend, warnend oder klagend – erhoben und wenden sich schließlich dem Meer zu, um in Booten abzulegen. Sie setzen die Auflösung der Form und den Aufbruch gegen die Festschreibung und Normierung im Inneren der Burg. Die Musik, wieder von Sussan Deyhim, unterstützt eine rhythmische Verschränkung der beiden Bildwelten.

Die Festung und die Wüste stehen in „Rapture" nicht nur für verschiedene soziale Räume, sondern möglicherweise auch für verschiedene Zeiten. Die Vergangenheit begegnet in diesen Bildern einer ungewissen Zukunft.

Ebenso wie „Rapture" handelt auch der 2000 entstandene Film „Fervor" auf zwei nebeneinander liegenden Leinwänden von der Trennung der Räume für Frauen und Männer. Schon der Versuch, allein mit Blicken deren Grenzen zu kreuzen, lädt die Szene mit einer gefährlichen Spannung auf. Gleichzeitig wird die Identität der Geschlechter als eine soziale und historische Konstruktion sichtbar, die einen großen dramaturgischen Aufwand erfordert. Als Regisseurin führt Neshat die Mittel der Inszenierung der Geschlechterdichotomie vor und treibt den performativen Akt auf die Spitze. Der Druck, den die soziale Kontrolle auf den Einzelnen ausübt, steigert sich in „Fervor" ins Unaushaltbare. Shirin Neshat wird in ihren Filmen zu einer genauen Interpretin der Architektur und ihrer Funktion der Kontrolle der Körper und Handlungsspielräumen. Deshalb gleichen ihre Videos Choreografien, die einen vorgegebenen Raum auf seine Anweisungen und Möglichkeiten einer anderen Nutzung hin abklopfen.

Ihre Arbeit entsteht von New York aus. Drehorte findet sie in Marokko oder der Türkei. Dieser unterschiedlichen Ausgangspunkte ihrer Perspektive hat sie 1999 in „Soliloquy" thematisiert. Wieder steht man zwischen zwei Leinwänden und folgt zweimal dem Weg einer Frau, die einmal durch eine alte arabische Architektur und weite Landschaften läuft und einmal durch einen Stadtteil von New York. Wieder werden im Klang und im Rhythmus die getrennten Räume verbunden, nicht anders als die amerikanische Gegenwart und das Wissen um das Leben im Iran in der Person der Autorin. So trägt sie das Ungleichzeitige der Entwicklung im Orient und im Westen aus ihrer biografischen Erfahrung in ihre Bildsprache. In diesen gedoppelten Blick und in dieser klanglichen Verschmelzung des Fernen gelingt ihr eine ästhetische Aussöhnung dessen, was in der Erfahrung noch und wieder auseinanderdriftet. Das ist eine große Utopie.
Author: Katrin Bettina Müller

Bio

Shirin Neshat wurde 1957 in Kaswin, Iran, geboren. Ihre Eltern schickten sie mit 17 Jahren zum Kunst-Studium an die University of California (1979 - 1982). Mit ihrem Mann gründete sie einen nonkommerziellen Ausstellungsraum in Soho, New York, "The Storefront for Art and Architecture". Aber erst nach ihrem ersten Besuch im Iran nach der Revolution 1990 griff sie ihre Arbeit als Künstlerin wieder auf, die sie seit dem Studium nicht weiter verfolgt hatte. Seitdem entstanden ihre Fotos und Video-Installationen, die bald internationale Beachtung fanden. Für die Videos arbeitet sie mit der Musikerin Sussan Deyhim und dem Kameramann Ghasem Ebrahimian zusammen.

Works

Fervor

Film / TV,
2000

Soliloquy

Film / TV,
1999

Rapture

Film / TV,
1999

Turbulent

Film / TV,
1998

Women of Allah

Film / TV,
1997
1993 - 1997

Shadow under the Web

Film / TV,
1997

Ausgewählte Gruppenausstellungen

Exhibition / Installation
2006 „Hablando con las manos“, Guggenheim Bilbao, Bilbao, Spanien „Forms of Orientalism“, Studio La Città, Verona, Italien „War is Over”, GAMeC Galleria d´Arte Moderna e Contemporanea, Bergamo, Italien 2005 „Translation", Palais de Tokyo, Paris, Frankreich „Boost In The Shell“, De Bond, Brügge, Belgien „Boost In The Shell“, Aeroplastics Contemporary, Brüssel, Belgien „Some Stories”, Magazin 4”, Bregenz, Österreich „Foto di famiglia“, Ierimonti Gallery, Mailand, Italien „Some Stories”, Kunsthalle Wien, Wien, Österreich „Über Schönheit“, Haus der Kulturen der Welt, Berlin „Happy Birthday“, Galerie Jérôme de Noirmont, Paris, Frankreich „Paula’s Home“, Lentos Kunstmuseum Linz, Linz, Österreich „In Focus: Themes in Photography“, Albright-Knox Art Gallery, New York, USA 2004 „Piss Off“, Museum of New Art, Pontiac, Michigan, USA „Premieres”, MoMA - Museum of Modern Art, New York, USA „Paula´s Home”, Lentos Kunstmuseum Linz, Linz, Österreich „Non Toccare la Donna Bianca”, Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin, Italien „Love / Hate. From Magritte to Cattelan“, Villa Manin. Centro d´arte contemporanea, Passariano, Italien „Support - Die Neue Galerie als Sammlung“, Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum, Graz, Österreich „Entfernte Nähe - Neue Positionen Iranischer Künstler“, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2003 „How We Live”, Queensland Art Gallery, Brisbane, Australien „Sandretto Re Rebaudengo Collection”, IVAM - Institut Valencià d´Art Modern, Valencia, Spanien „Strangers: The First ICP Triennial of Photography and Video”, International Center of Photography, New York, USA „Female Turbulence”, Aeroplastics Contemporary, Brüssel, Belgien „Nancy Spero and Shirin Neshat”, Galeria Filomena Soares, Lissabon, Portugal 2002 „The NewArt Exhibition”, Tehran Museum of Contemporary Art, Teheran, Iran „Documenta XI”, Edition Schellmann, München „Iconos Metropolitanos Núcleo New York XXV”, Bienal de San Pablo Fundación PROA, Buenos Aires, Argentinien „Moving Pictures”, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA „Documenta XI”, Documenta, Kassel 2001 „Strategies”, MUSEION - Museo d’arte moderna e contemporanea, Bozen, Italien „Ornament und Abstraktion”, Foundation Beyeler, Riehen, Schweiz „A Way with Words”, Whitney Museum of American Art, New York, USA 2000 „Partage d´exotismes / Sharing exoticisms“, La biennale d´art contemporain de Lyon, Lyon, Frankreich „Biennial of Sydney 2000“, Biennial of Sydney, Sydney, Australien 1999 „Zeitwenden - Rückblick und Ausblick“, Kunstmuseum Bonn, Bonn „The Hand”, The Power Plant, Toronto, Kanada „48th Venice Biennale”, La Biennale di Venezia, Venedig, Italien „video cult/ures”, ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 1998 „7de Zomer van de Fotografie“, Museum voor Hedendaagse Kunst, Antwerpen, Belgien 1997 „Alternating Currents”, Johannesburg Biennale, Johannesburg, Südafrika „TRIPLE X: Contemporary Investigating Arts", International Art Festival, Amsterdam, Niederlande „Der Rest der Welt", Haus Der Kulturen Der Welt, Berlin „foto text/text foto", Museum of Modern Art, Bozen, Italien „Le Masque et le Miroir", Museum of Contemporary Art of Barcelona, Spanien „Feminine Image", Nassau County Museum of Art, New York, USA 1996 „Gallery Artists", Hosfelt Gallery, San Francisco, USA „Jurassic Technologies Revenant", Sydney Biennial, Sydney, Australien „Le Masque et le Miroir", Rencontres Internationales de la Photographie, Arles, Frankreich „Inclusion/Exclusion“, Künstlerhaus, Graz, Österreich „Radical Images: Austrian Triannial on Photography 1996", Neue Galerie, Graz, Österreich „Interzones", Kunstforeningen Gl. Strand, Kopenhagen, Dänemark „Ghostwriter", Mercer Union, Toronto, Kanada „Group Exhibition", Haines Gallery, San Francisco, USA „Auf Den Leib", Kunsthalle, Wien, Österreich „Gallery Artists“, Galerie Lumen Travo, Amsterdam, Niederlande „Imaginary Beings“, Exit Art, New York, USA 1995 „Gallery Artists", Annina Nosei Gallery, New York, USA „It´s How You Play the Game", Exit Art, New York, USA 1994 „Three New Photographers", Haines Gallery, San Francisco, USA „Revolving Histories", SF Camerawork, San Francisco, USA „Selection from the Artists File", Artists Space, New York, USA „Labyrinth of Exile: Recent Works by Four Contemporary Iranian Artists", Fowler Museum of Cultural History, Los Angeles, USA „Fever", Wexner Center, Columbus, USA „Beyond the Borders: Arts by Recent Immigrants", The Bronx Museum of the Arts, New York, USA 1993 „Fever", Exit Art Gallery, New York City, USA

Ausgewählte Einzelausstellungen

Exhibition / Installation
2006 „Posessed“, Pinakothek der Moderne, München „Shirin Neshat“, Museum für Gegenwart, Berlin 2005 „Recent and Earlier Works“, Museum der Gegenwart, Berlin „Shirin Neshat“, Museum der Moderne, Salzburg, Österreich „Shirin Neshat“, Barbara Gladstone Gallery, New York, USA „Shirin Neshat“, Annet Gelink Gallery, Amsterdam, Niederlande „The Last Word“, Museo de Arte Contemporáneo de Castilla Y León, Léon, Spanien „The 6th Hiroshima Art Prize”, Hiroshima City Museum of Contemporary Art, Hiroshima, Japan „Shirin Neshat“, GEM Museum voor Actuele Kunst, Den Haag, Niederlande 2004 „Through The Eyes Of Shirin Neshat”, Auckland Art Gallery, Auckland, Neuseeland „Turbulent“, Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne, Australien „International Festival of Video Art“,The State Hermitage Museum, Sankt Petersburg, Russland „Tooba”, Asia Society, New York, USA 2003 „Shirin Neshat“, Contemporary Arts Museum, Houston, USA „Shirin Neshat“, MAM - Miami Art Museum, Miami, USA „Rapture“, Tensta konsthall, Spanga, Schweden 2002 „Shirin Neshat - Extase (Rapture, 1999)”, Museo Guggenheim de Arte Moderno y Contemporáneo, Bilbao, Spanien „Shirin Neshat – Video”, The Centre for Contemporary Art, Warschau, Polen „Shirin Neshat”, Museo d’arte contemporanea Castello di Rivoli, Turin, Italien 2001 „Shirin Neshat”, Musée d´art contemporain de Montréal, Montreal, Kanada „Shirin Neshat”, Irish Museum of Modern Art, Dublin, Irland „Shirin Neshat – Rapture”, Arizona State University Art Museum, Tempe, USA „Shirin Neshat”, Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Germany 2000 „Shirin Neshat“, Kunsthalle Wien, Wien, Österreich „Shirin Neshat - Concentrations 34“, Dallas Museum of Art, Dallas, USA 1999 „Shirin Neshat“, Malmö Konsthall, Malmö, Schweden „Unfinished History“, Museum of Contemporary Art Chicago, Chicago, USA 1998 Tate Gallery, London, Großbritannien 1997 Museum of Modern Art, Lubljana, Slowenien 1996 „Shirin Neshat", Centre d´Art Contemporain, Fribourg, Schweiz 1993 Franklin Furnace, New York, USA

Projects

This artist took part in the following project(s) organized/funded by the culturebase.net partner institutions.

Real Fictions im Projekt Entfernte Nähe

Ein kuratiertes Kapitel in culturebase.net

(19 March 04 - 09 May 04)

Die Anderen Modernen

Contemporary Art from Africa, Asia & Latin America

(08 May 97 - 27 July 97)
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Allegiance with Wakefulness
Women of Allah
Grace under Duty